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Wanderberichte

Antritt zur Wanderung in Platt. Durch den Ort mit zwei Kirchtürmen streben wir dem Sandberg zu, von dessen Aussichtsturm sich die Gegend bei diesiger Sicht nur erahnen lässt. Aber ein schöner Rastplatz lädt zur Pause und Verkostung aus dem Kelten-Trinkbrunnen. Für Herbert gibt es da gute Filmszenen. Durch das Bodenfeld – wo seit 1986 bei systematischen Grabungen die Keltensiedlung erforscht wird – geht es etwas zäh nach Roseldorf, wo wir bei der Kirche unter Nussbäumen Mittagsrast halten. Vorbei am „deutschen“ Gasthaus Pfannhauser wandern wir entlang der unscheinbaren Schmida nach Braunsdorf, queren das verlorene Tal und gewinnen leicht an Höhe und Aussicht. Die Hochspannungsleitung gibt uns die Richtung an, nach kurzem Anstieg stehen wir beim Kreuz auf dem Geißbühel auf 356m, dem Höchsten Punkt unserer Tour. Ein Waldweg bergab bringt uns Sitzendorf näher. Am Fuße des Galgenberges ist Endstation für einen Mitwanderer - er kann nicht mehr weiter und wird abgeholt. In gedämpfter Stimmung erreicht die restliche Gruppe bald den Ort, in dem es kein Gasthaus mehr gibt, nur ein mageres Buffet beim Tennisplatz - danach langes Warten bis zum Bus nach Hollabrunn. 5 Stunden Gehzeit, 16km und 200Hm.

Tourenführer und Fotos: Theo M.


An diesem Spätsommertag trafen wir uns bei der Endstelle der Linie 11 in Kaiserebersdorf. An der Justizanstalt vorbei und unter den Bahn- und Autobahnbrücken noch ein Stück durch verbautes Gebiet. Erreichten den Hochwasserdamm und folgten einem Wiesenweg nach Albern. Beim Friedhof der Namenlosen machten wir Trinkpause an einem schattigen Platz. Weiter dem Damm folgend bis zur Rohrbrücke um dann südwärts einzuschwenken um den Schwechat-Fluss aufwärts zu wandern. Der föhnige Ostwind bescherte uns Düfte von der Raffinerie, so dass wir nicht allzu lange eine Pause machten. Erreichten Schwechat und entschieden mit dem Bus 71A ohne Einkehr nach Hause zu fahren.
Gehzeit für die ca. 10 Km knappe 3 Std. Fahrzeit mit Öffis jeweils 1 Stunde pro Richtung.
Tourenführer u. Fotos: Herbert H.


Karlstetten, 9 Uhr morgens - ein frischer Nordwind begrüßt uns. Ein Angebot zum Frühstück in der Bäckerei Bogner wird abgelehnt, daher nehmen wir den Schritt auf. Bis Heitzing auf der Straße, danach durch den Wald, bei der Bildföhre - eine Marienkapelle machen wir Rast. Wenig begangen der weitere Weg hinauf zur Straße nach Lauterbach, nun ist es nicht mehr weit zum Dunkelstein. Dort angekommen machen wir kurze Mittagsrast, bei +10° ist es nicht wirklich gemütlich. Aber langsam kommt die Sonne, auf dem Weg zur Ruine Hohenegg wird es spürbar wärmer. Über Korning machen wir einen Abstecher zum Hl. Zeno und finden in Hafnerbach ein offenes Gasthaus für eine Rast. Auf dem letzten Wegstück durch die Pielachauen lassen wir ungewollt einige Zeit liegen, bis zum Bahnhof Prinzersdorf zieht es sich, geschafft - nach 5½ Stunden Gehzeit, 20km und 300Hm.
Tourenführer + Fotos:  Theo M.

Morgenfrische Begrüßung in Payerbach, dann macht sich die Wandergruppe auf den Weg nach Kreuzberg. Der Anstieg erfolgt über den Kotstein, ein Wegweiser zum Looshaus weckt Interesse. Wir steuern darauf zu und kommen zur Mittagszeit gerade recht zur Einkehr. Dinner im Looshaus; dass das beim Theo möglich ist überrascht alle. Ein Highligt des Tages - Service und Küche schnell und empfehlenswert. Der weitere Weg zum Kreuzberg ansteigend durch einen Himbeerschlag, abfallend zum Gasthaus Polleres (wegen Urlaub geschlossen) und wieder bergauf zum höchsten Punkt unserer Tour, dem Kobermannsberg. Rast mit Behelfskreuz am Gipfel. Nach Gloggnitz nutzen wir ab Klamm den Bahnwanderweg über den Eichberg. Vorbei am Schloss Gloggnitz erreichen wir den Bahnhof nach 5 Stunden Gehzeit, 17 km und 670Hm.
Tourenführer + Fotos: Theo M.

 

Mit dem Bus schaukeln wir hinein ins Kremstal, bis Senftenberg-Oberer Markt. Nach wenigen Schritten folgt ein heftig steiler Anstieg zur Hiesbergwarte, einem typischen Waldviertler Steinhaufen mit Aussicht. Aber es geht noch weiter bergauf, eigentlich den ganzen Weg, immer wieder bergauf. Beim Weißen Kreuz halten wir Mittagsrast, da blinzelt zum ersten Mal für wenige Augenblicke die Sonne zwischen den Wolken hindurch. Der bedeckte Himmel beschert ideales Wanderwetter. Bergauf wandern wir weiter nach Ostra und weiter bergauf zur Weiglwarte, ein uraltes Bauwerk mitten im Wald ohne Aussicht. Weil die Warte geschlossen ist und eigentlich als Sendemast dient; Rast. Von diesem höchsten Punkt unserer Wanderung auf 723m Seehöhe suchen wir einer spärlichen Markierung folgend den unausgetretenen Pfad bis zum Pfaffenmais, natürlich nicht ohne neuerliches Bergauf. Erst in der letzten halben Stunde geht's für uns wirklich bergab nach Weißenkirchen. Wir kommen zeitgerecht zur geplanten Busabfahrt. Ohne Schlusseinkehr treten wir rechtschaffen müde nach 5½ Stunden reiner Gehzeit, 18,5 km und 780Hm! die Heimreise an.
Tourenführer + Fotos: Theo M.