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Wanderberichte

Trotz schlechter Wetterprognose fuhren 14 Wanderinnen und 3 Wanderer zum Bhf-Schrambach. Von dort gingen wir, aufgeteilt in zwei Gruppen, über die Schneerosenwarte - wo wir unsere kurze Mittagsrast machten - zu unserem Ziel, dem Lorenzipech-Kogel. Zeitlhofsattel, Höhenberg, Osterkogel und die Taurer-Kapelle lagen auf unserem Weg zum Bhf- Lilienfeld. Ein kurzer Einkehrschwung im GH Ebner neben dem Bahnhof waren ein erholsamer Abschluss. Immerhin hatten wir in 4½ Std.; 12 km mit ca. 720 Hm abgearbeitet. Unterwegs hatten wir nur kurz etwas Regen. Wieder ein Beweis, dass man sich von ungünstigen Wetterprognosen nicht immer abhalten lassen soll.
Tourenführer: Heinz St. / Fotos: Ingeborg P.

 
 

Der Start in Gaaden bei der Kapelle war relativ freundlich - die Mohnblumen am Rand des Feldes begrüßten uns. Auf Grund des nicht ganz sicheren Wetters wurde die Wanderung in umgekehrter Richtung durchgeführt - der Steinwandl-graben ist im feuchten Zustand besser aufwärts zu begehen. Durch das Gr. Buchtal kamen wir zum Steinwandlgraben. Dieser wurde in letzter Zeit als MTB-Strecke (Buchtal-Trail) ausgeschildert - für Wanderer ist das eine massive Gefährdung; wie ein Mountain-Biker auf dem rutschigen Boden rechtzeitig stehen bleiben kann, ist ein Rätsel. Der Wanderer kann dann nur in die Büsche springen. Nach der gemütlichen Mittagsrast im Anningerhaus Übergang zum Gumpoldskirchner Steig und Abstieg über diesen nach Gaaden. Während der Mittagspause hatte es leicht zu Nieseln begonnen, aber das störte uns nicht sehr. Richtig zu regnen begann es erst auf der Heimfahrt.
2½ Std., 7,5 km, +/- 340 Hm.
Wanderführer und Foto: Werner K.

Bei strahlendem Sonnenschein gingen 10 + 6 Wanderfreunde von Wöllersdorf an der Sebastiansäule und der Annakapelle vorbei zu einem felsigen Aussichtspunkt. Ein schöner Waldweg führte uns zum „Vergessenen Herrgott“, der seinem Namen alle Ehre machte. Jemand hat sein Handy am Tisch vergessen, Sonja vergaß ihren Rucksack und Siegi seine Brotdose. Unsere Mittagspause machten wir bei der „Pecherkapelle“, wo sich die Handybesitzerin ihr Telefon wieder abholte. Die Winzerkapelle, das Frauntalkreuz und die Kirche St. Margareta in Enzesfeld schlossen die Wanderung ab. 10,5 km, 3½ Std.; +200/-260 Hm.
Tourenführer: Heinz St. Fotos Siegi F + Herbert H.

 

In Wien regnete es und die Wetterprognose für das Weinviertel war auch nicht berauschend. Zwei Wanderinnen sagten daher in der Früh ab und ahnten nicht, was sie versäumten. Zunächst versäumten sie das Chaos bei den ÖBB. Der Zug nach Hollabrunn war storniert, aber trotzdem war er unterwegs, Denn als Heinz Christian davon informieren wollte, sagte dieser: "Das kann nicht sein, denn wir sitzen schon drinnen!" Tatsächlich mussten sie in Floridsdorf den Zug wechseln. Weiter ging es mit einem anderen Zug. Unterwegs kam die Durchsage: "Dieser Zug fährt nur bis Göllersdorf." Was uns aber nicht berührte, da wir ohnehin dort aussteigen wollten. Dann kam eine neue Durchsage: "Dieser Zug fährt doch bis Hollabrunn." Auch gut. Aber kurz vor Göllersdorf die neuerliche Durchsage: "Dieser Zug fährt doch nur bis Göllersdorf!" Dort angekommen verließen wir den Bahnhof und strebten dem ersten Gipfel Hundsberg mit 362 m zu. Abwärts ging es, um wenig später den zweiten Gipfel Geierberg (359 m) zu stürmen. Erschöpft von dieser Anstrengung ging es auf gemütlichen Waldwegen dem Ziel unserer Wanderung zu: dem Geißberg, dessen ergreifende 332 m mit der Koliskowarte gekrönt ist. Nur Sigrid hatte noch Kräfte, die Warte zu besteigen. Die übrigen müden Wanderer nahmen das mitgebrachte Mahl ein. Solcherart gestärkt strebten wir dem Bahnhof Hollabrunn zu. Mit aufmunternden Worten und Peitschenknallen trieb Heinz das müde Völkchen an, wodurch wir den Zug mit hängender Zunge gerade noch erreichten. Damit die Wetterprognose doch nicht ganz falsch war, zählten wir auf den letzten Metern ca. 5 - 10 Regentropfen, denn den vorangegangenen Weg legten wir bei bestem Wanderwetter und sogar einigen Sonnenstrahlen zurück. Gehzeit knapp 4 Std.; 14 km, +330/-300 Hm.
Tourenführer: Heinz St. / Fotos: Christian F.

Vom sog. „Rastbanksattel“ vor St. CORONA starten wir und wandern gemütlich über die Forststraße, am Südhang des Schöpfls, Richtung Meisenberg. Dann geht es hinauf zum Kammweg und auf diesem über den Schöpflgipfel zu Schöpflhütte. Mittagsrast  z.T. im Freien und z.T. in der Hütte. Der Rückweg geht dann über den Mitterschöpfl - Figl-Observatorium - zur Jagdhütte am SO-Hang des Schöpfls und über die Forststraße zurück zum Parkplatz. 10 Km, 3 Std.; +/-300 Hm.
Tourenführer: Werner K.