JD Classifieds Template

Wanderberichte

1. Tag SA 24.10.2020

Nicht ganz einfach gestaltete sich die Organisation für die drei Tage. Anmeldungen und dann wieder kurzfristige Storn
os, sowie durch „Corona“ bedingte Vorgaben waren zu beachten. Neu war auch, dass von den Gastwirtschaften ersucht wurde die Speisen schon vorab zu bestellen, funktionierte jedoch überraschend ganz gut.

Heftiger Regen bis knapp vor Raabs/Th. von wo es weiter nach Karlstein ging. Die Sonne kam langsam durch als wir um 11h losmarschierten. Durch die heftigen Niederschläge in den letzten Stunden waren die Wege teilweise etwas tief. Mittagsrast wurde am Platz vor der Kirche in Speisendorf, mit Verpflegung aus dem Rucksack, gehalten. Noch im Ort schauten wir in ein Gehöft, worin alte Geräte (Kramuri!) usw. gesammelt werden. Wir folgten der Thaya, kamen an einigen aufgelassenen Mühlen u. E-Werke vorbei. Die Wege wurden immer besser begehbar (z.B. der Romantikweg).Und nach 4½ Std. folgte am Hauptplatz von Raabs die Schlusseinkehr. Holten die Autos und weiter ging‘s ins Quartier nach Drosendorf/Altstadt. Hatten im GH „Zur Hammerschmiede“ für zwei Nächte gebucht. Abends noch, nur zu zweit, einen Rundgang rauf zur beleuchteten Kirche im Ort gemacht.


 

 

2. Tag SO 25.10.2020

Erst für Montag wurde ein super Herbstwetter mit bis zu 20°C vorhergesagt. Heute war es aber sehr nebelig als wir von Raabs starteten. Ging es zunächst noch recht bequem dahin, änderte es sich sehr bald und in Summe wurden es heute mehr als 500 Höhenmeter. Einige Teilstücke bedurften erhöhter Aufmerksamkeit wohin man tritt. Laub, rutschig Steine und Wurzeln verhinderten ein flotteres Weiterkommen. Die Ruine Kollmitz wurde bei einer  Pause besichtigt. Im Auf und Ab erreichten um 13h Eibenstein und kehrten im GH „Zur Mühle“, meist auf Karpfen, ein. Ganz zart versuchte sich die Sonne durchzukämpfen, wurde aber nix daraus als wir nach Primmersdorf die hundert Höhenmeter rauf stiegen. Im Gegenteil, ein kalter Wind blies uns oben entgegen auf den letzten Kilometern nach Drosendorf. Schauten noch zum Hauptplatz und in die Kirche, bevor es schon, wegen der Zeitumstellung, bei Dunkelheit, hinunter in die Altstadt ging. Autos geholt und Abendessen. Einige gingen bald auf die Zimmer, war es doch heute keine leichte Etappe mit 22.15km, 7.5 Std. + 540/-575 Hm. Nur zu viert plauderte wir danach noch sehr nett mit unserer Wirtin, Frau Manuela Schneider, über Corona, div. Auflagen in dieser doch sehr außergewöhnlichen Zeit.


 

3.Tag MO 26.10.2020

Schönwetter? Im Gegenteil es regnete.
Daher disponierten wir beim Frühstück um. Gabi M. telefonierte und bestellte eine Sonder-führung für uns im Prämonstratenser Stift Geras für 10:30h. Waren aber früher vor Ort und besuchten in dem eher einsamen und verlassen wirkenden Ort, bei leichtem Regen, den Naturgarten. Ansonsten gab es ja nichts Sehenswertes. Unsere Führerin, Fr. Helga Schmutz, war sehr engagiert und hat uns in den gut zwei Stunden ausführlich über Geras und Pernegg berichtet. Nach Einkehr im GH „Goldener Kegel“ trafen wir noch Kräuterpfarrer Benedikt (Nachfolger von Pfarrer Weidinger aus Karlstein) , um mit ihm kurz zu plaudern. Fünf von uns stoppten noch in Pernegg zu einem Rundgang bevor es nach Hause ging.

35 km in 11½ Std. mit +760 /-820 Hm
Tourenführer: Herbert H. Fotos + Video  folgen

Eine Zehnermannschaft startet in Thal die schon oft gegangene Route über den Enziansteig zur Enzianhütte am Kieneck. Trotz angekündigter Sturmböen, die zum Glück nicht eintreffen, sitzen wir auf der Terrasse und genießen das ausgezeichnete Essen, die wärmenden Sonnenstrahlen und die wirklich tolle Aussicht auf die frisch beschneiten Berggipfel. Der Abstieg erfolgt über den Viehgraben. Die Schlusseinkehr im Cafe in Pernitz rundet den schönen Tag ab. Gesamt 4½ Std., 11 km, 600 Hm.
Tourenführung + Fotos: Linda H.

Es war eine sehr erfreulicher und gelungener Wandertag an dem wir fast 12 Std. auf Achse waren. Schon die Bahnfahrt ab St. Pölten brachte uns mit der Ankündigung “Hält nicht in Traismauer” zum überlegen die Route abzuändern. Nachfrage beim Lokführer ergab: Er bleibt doch stehen! Die Wolken verzogen sich rasch u. das Wetterkreuzkircherl wurde schon von Traismauer aus in der Ferne sichtbar. Auf Feldwegen, dann durch den Ort Wagram kamen wir zu einem imposanten Hohlweg und stiegen rauf zu den Weingärten. Die Sicht ins Donautal und weit darüber hinaus, bei nun blauem Himmel, war gewaltig. Pünktlich um 12h, beim Kircherl am Schiffberg, machen wir kurze Pause und 1 Stunde später Einkehr beim Heurigen Fink in Krustätten. Zwei Anstiege folgten danach hinüber zur Kapelle "Mr.-Ellend". Der Schlechtwettereinbruch verzögerte sich, so dass wir im Gastgarten “Zur schönen Aussicht” noch zu einer Nachmittags-jause Platz nahmen. Folgten zum Bhf-Paudorf vorerst dem Jakobsweg, danach halt eher nach gut dünken talwärts. Einige Regen-tropfen erwischten uns aber dennoch. Schön war’s allemal! 
19,7 km, 5½ Std.; +/- 375 / - 325 Hm.
Wanderführer + Fotos: Herbert H.

 

Untertitel: Eine etwas windige Angelegenheit 
Startpunkt ist das Gauermannmuseum in Scheuchenstein. Vorerst am Weg 231 gemütlich, später ansteigend zum Rastkreuzsattel und weiter zum höchsten Punkt der Tour: Plackles /1132m. Nun leicht fallend zur Eicherthütte, wo wir schon vom unterbeschäftigten Personal erwartet werden. Das Mittagessen mundet uns und die Aussicht ist grandios.  Der Rückweg verläuft über Wanddörfl, Kl. Plackles und die romantische Klause. Gehzeit ca. 4½ Std., 12,5 km, 650 Hm.
Tourenführung + Fotos:  Linda H.

 


Es sollte trocken bleiben und aufheitern, also starteten wir um 12h vom Bhf-Heiligenstadt. Über die “Hohe Warte” kamen durch den Heiligenstädter- und Beethovenpark zum Schreiberbach, dem wir bis zur Wildgrube aufwärts folgten. Rauf zum Krapfenwaldl, runter zur Wagenwiese und neuerlich rauf zum Cobenzl. Am Himmel suchte sich jeder seinen Lebensbaum bevor es zur Sisi-Kapelle weiter ging. Steil dann den Gspöttgraben runter nach Sievering. Nun war es noch ein kurzer Anstieg rüber nach Neustift am Walde. Die Weinlese war voll im Gange und wir wurden sogar von Erntearbeitern mit Trauben beschenkt. Der Abschluss erfolgte mit Einkehr beim Heurigen Wolf. 9,7 km, 3½.Std.; +/- 320 / - 175 Hm.
Wanderführer + Foto: Herbert H.