JD Classifieds Template

Wanderberichte

Auf der Fahrt durch Wien stoßen immer mehr Wandersüchtige zur Gruppe und fahren nach Maria Ellend hinaus. Ein frühlingshafter Tag, den ganzen Tag erfreut uns die Sonne und verschont uns der Wind. Vorbei am Ellender Hof betreten wir den Ellender Wald, eingezäunt wandern wir südwärts. Die tiefstehende Sonne blendet, auf der Höhe angekommen verwehrt uns ein Jagdaufseher den Weg. Theo bespricht sich mit dem Aufseher, der uns dann ziehen lässt: westwärts zum Gugelberg und erst dann hinunter nach Arbesthal. Trotz dieses Umweges kommen wir zur Mittagszeit zum Giebel-Heurigen. Im urigen Kellergwölb nehmen wir Platz, speisen gut und sehr günstig. Herbert kommt vorbei, nimmt ein Bad in der Menge und kann die Ehrung treuer Wanderer nachholen. Am Nachmittag wandern wir durch den Ort, gehen unter der Autobahn durch und erreichen die Höhe Gablerberg, ein Windradpark. Bei den Drei Rusten und dem Kaiserstein überschreiten wir die Bundesstraße und erreichen zügig die Bahnhaltestelle Wilfleinsdorf. Es wäre schade gewesen, diesen schönen Tag nicht zu nützen.
Gesamt 4 Std, 14,5 km, 170 Hm, 25 Teilnehmer 
Tourenführung + Fotos: Theo M.

Statistik zu Beginn: 3¼ Std Gehzeit, 12 km Strecke und +/- 300 Hm mit 17 Teilnehmern.
Im dichten Nebel fahren wir hinaus nach Karnabrunn. Über die Kellergasse nähern wir uns dem Kirchenberg an, durch den Nebel schimmert plötzlich der Kirchturm. Wir steigen die 107 Stufen mit der Sonne im Rücken hinan, herrlich blau leuchtet der Himmel. Ein Auto mit dem Kennzeichen KO Karl 5 fährt vor, der Mesner steigt aus und öffnet uns „Pilgern“ die Kirche. Er hatte uns im Ort gesehen und seine Frau beorderte ihn deshalb gleich zur Kirche hinauf. So sind wir unverhofft zu einer Besichtigung gekommen. Mit vielem Dank verabschieden wir uns und tauchen wieder hinab in die Nebelsuppe, die uns bis Ernstbrunn begleitet. Auf und ab geht es auf schweren Wegen und immer schwerer werden auch die Schuhe. Nach gut 3 Stunden erreichen wir etwas geschafft Ernstbrunn und kehren im Gasthaus „Schwarzer Adler“ ein, ein gastliches Haus, gutes und preiswertes Essen hebt unsere Laune. Auf der Rückfahrt sehen wir endlich auch die Landschaft, die wir durchwandert haben. Eine Wiederholung der Tour unter besseren Bedingungen wird gewünscht.

Tourenführer + Fotos: Theo M.

Am kürzesten Tag des Jahres eine kurze Tour in winterlicher Natur. Treue Wandergefährten begleiten Theo in seine frühere Heimat Seebenstein. Nebel verhüllt die Berge ringsum, schemenhaft zeigt sich die Burg, zu der wir hinaufgehen, der mächtige Bergfried beeindruckt. Weiter geht es bergan über den Schlossberg durch eine Raureifzone zum Türkensturz. Von der künstlich errichteten Ruine gibt es wenig Ausblick, doch der Schneeberg zeigt sich in der Ferne und auch die Sonne blinzelt durch den Nebel, der sich langsam lichtet. Mit frohem Schritt wandern wir über Sollgraben nach Weingart, erblicken die Ruine Thernberg und kommen auf unmarkiertem Weg geradewegs hinunter nach Innerschildgraben, wo wir im Gasthaus Wöhrer einkehren – es muss ja nicht immer der Thaler in Thernberg sein. Rasche Bedienung trotz voller Gaststube, gutes Essen und dazu noch preisgünstig. Flott geht es wieder auf dem Leitenweg hinaus nach Scheiblingkirchen zur Bahn. Damit hat das Wanderjahr mit Theo ein gutes Ende. 3½ Std,12 km, 370, Hm 9 TN.
Tourenführung + Fotos: Theo M.

 

Morgens früh um Acht, gerade erst erwacht, fahren wir Wandersleut´ schon hinaus in den Wienerwald. In Hochstrass beginnt unsere Tour ostwärts, leichtem Wind entgegen. Grau der Himmel, gefroren die Erde und von einer leichten Schneeschicht bedeckt - der Wienerwald ein Winterwald. Um den Ranzenberg herum springen wir bei Agsbach über's Bacherl und nehmen den Hengstlberg in Angriff. Dem Forstweg folgend gewinnen wir die Höhe, beim Gipfelkreuz verzaubert uns Raureif wie in einem Märchenwald. Wir folgen der langen Schneise, leichte Müdigkeit in den Beinen wird spürbar. Froh, endlich den windstillen Graben und die ersten Häuser erreicht zu haben, nähern wir uns Großhöniggraben und kehren im Gasthaus Murtinger ein. Rückfahrt mit Umsteigen in Breitenfurt West. 3¾ Std, 12,5 km, 340 Hm, 12 TN.
Tourenführung + Fotos: Theo M.

Angesagt ist trübes, kaltes Wetter - jedoch ohne Regen, dafür viele Anmeldungen. So ziehen wir los vom Bahnhof Mistelbach westwärts nach Hüttendorf, überschreiten Zaya, Straße und Bahntrasse und wandern hinauf zum Hillerberg. Dort treffen wir auf den Jakobsweg, dem wir eine Zeitlang folgen. Der Rastplatz bei der Waldandacht kommt uns gerade recht. Es geht ab und auf durch den Leiser Wald bis zum Rosenberg, dort wenden wir uns nach Süden. Vorbei am Urnenhain beim Friedenskreuz erreichen wir Ladendorf und kehren beim Alten Milchhaus ein – ein überraschend gemütliches Cafe und Beisl. Theo beendet hier seine Führung, dafür übernimmt Edith die Gruppe: auf einem Wiesenweg - zeitweise aber recht gatschig - zwischen einem Bächlein und der Bahnlinie - gelangen wir zur Bahnstation Neubau-Kreuzstetten. 4½ Std, 15  km, 250Hm, 13 TN.
Tourenführung + Fotos: Theo M.