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Furth – Ausgangspunkt für viele Touren, auch diesmal. Der Anstieg über die steile Wiese nach Amöd ist bekannt, es wird uns warm, auch der weitere Weg zum Gaissteiner steigt beständig an. Blendend weiß leuchten die Felsen über dem Gehöft, darüber blauer Himmel und golden das Laub der Buchen. Danach Eintritt ins Reich der Steinböcke durch eine Drehtür zum Wildgatter. Dann noch ein Stück gerade aus unmarkiert bis zu einer Almwiese. Auf der Anhöhe zweigt der Steig zum Gipfel rechts ab, steil geht es hinauf, da taucht ein Rudel Steinböcke vor uns auf. Sie sind gar nicht scheu und beäugen uns wie wir uns hinaufmühen, das muss man erlebt haben. Der Gipfel ist bald erreicht, eine Wandergruppe lagert bereits um das Gipfelkreuz. Wir genießen die Fernsicht, halten kurze Rast. Beim Abstieg machen wir es ungewollt im steilen Gelände den Steinböcken nach – nach diesem Abenteuer sind wir froh, wieder die Almwiese unter den Füßen zu haben. Kurze Pause, Anruf im Gasthaus, dass wir uns verspäten. Dann nehmen wir den Schritt auf und erreichen nach einer Stunde unseren Ausgangspunkt mit Schlusseinkehr beim Kirchenwirt. 
Gehzeit 4½ Std, 9 km, 600 Hm.
Tourenführer + Fotos: Theo M.