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Wanderberichte

Es ist etwas frisch als wir in Wopfing aus dem Zug steigen, dennoch, die Sonne macht den Tag und die ersten Schritte warm. Durch den Burggraben steigen wir bergan und über Karlreut dann auf dem Weg 231 zum Großen Rosenkogel. Bei einer "Sausule" beginnt der unmarkierte Anstieg zum Gipfel, aussichtslos, mit unscheinbarem Gipfelkreuz, angenagelt an einer Buche. Die Mittagsrast halten wir auf einem sonnigen Platz unterhalb des Gipfels. Gestärkt durch das Menü aus dem Rucksack wandern wir weiter auf dem Hammerlleitenweg und steigen hinauf zum Hammerl, dort ein Gipfelfoto, danach steiler Abstieg zum Forstweg nach Grillenberg, wo sich uns leider kein offenes Gasthaus bietet. Etwas zäh werden die letzten Kilometer auf Asphalt hinaus nach Berndorf. In der Konditorei Stangl sitzen wir noch zusammen und belohnen uns mit Kaffee und Kuchen. Gehzeit 5 Std, 15km, 600Hm.
Tourenführer + Fotos: Theo M.

Vor der Kirche in Edlitz beginnen wir unsere Wanderung. Bei bedecktem Himmel und hoher Luftfeuchtigkeit kommen wir hinauf nach Pregart schnell ins Schwitzen. Einem einheimischen Tipp zur Abkürzung wird gefolgt, es geht hinunter in den Graben und entlang des "tut-gut-Wanderweges" hinauf nach Kaltenberg. Zum „Zwölfeläuten“ stehen wir vor der Wallfahrtskirche Maria Schnee, die Mittagspause halten wir auf dem Kinderspielplatz neben dem geschlossenen Gasthaus Neumeier. Nach der Pause tut es so als möchte es regnen wollen, aber daraus wurde nichts Ernsthaftes, so beschlossen wir, den Weg nach Scheiblingkirchen zu nehmen. Noch einmal kurz bergauf zur Windhöh, dann immer bergab, die Sonne lächelt kurz durch die Blätter des herbstlichen Waldes. Das letzte Stück führt steil bergab und bei der Rundkirche in Scheiblingkirchen endet unsere Tour. Es bleibt noch Zeit für einen kurzen Absitzer im Gasthaus Reisenbauer an der Wechselbundesstraße. 4½  Stunden Gehzeit, 15km, 510Hm, 10 Teilnehmer. 
Tourenführer + Fotos: Theo M.

                               

Ankunft in Puchberg, mit dem Taxi zum Ausgangspunkt unserer Tour, dem Parkplatz bei der Liftstation Losenheim. Frischer Wind empfängt uns bei bedecktem Himmel. So kommen wir rasch in Bewegung hinauf zur Mamauwiese, am Gasthaus - weil geschlossen - vorbei hinüber zur Schoberkapelle. Da zeigt sich uns erstmals der Schober, sein steiler Westgrat will von uns bezwungen werden, und es gelingt uns. Zufrieden halten wir am aussichtslosen Gipfel Rast, der kühle Wind lässt uns bald wieder aufbrechen. Weiter geht es hinunter hinauf an Felsen vorbei zum Öhler, ein schmuckloser Gipfel. Beim Abstieg freuen wir uns auf die Einkehr im Öhlerschutzhaus, wo gute Bewirtung unsere Kräfte aufbaut. Die brauchen wir auch am langen Rückweg nach Puchberg über Kaisereben. Am letzten Stück lacht uns die Sonne kurz zu. Eine anspruchsvolle und fordernde Tour, aber schööön! 5½ Stunden Gehzeit, 15km, +710/-1000Hm.

Tourenführer und Fotos: Theo M.

 

Antritt zur Wanderung in Platt. Durch den Ort mit zwei Kirchtürmen streben wir dem Sandberg zu, von dessen Aussichtsturm sich die Gegend bei diesiger Sicht nur erahnen lässt. Aber ein schöner Rastplatz lädt zur Pause und Verkostung aus dem Kelten-Trinkbrunnen. Für Herbert gibt es da gute Filmszenen. Durch das Bodenfeld – wo seit 1986 bei systematischen Grabungen die Keltensiedlung erforscht wird – geht es etwas zäh nach Roseldorf, wo wir bei der Kirche unter Nussbäumen Mittagsrast halten. Vorbei am „deutschen“ Gasthaus Pfannhauser wandern wir entlang der unscheinbaren Schmida nach Braunsdorf, queren das verlorene Tal und gewinnen leicht an Höhe und Aussicht. Die Hochspannungsleitung gibt uns die Richtung an, nach kurzem Anstieg stehen wir beim Kreuz auf dem Geißbühel auf 356m, dem Höchsten Punkt unserer Tour. Ein Waldweg bergab bringt uns Sitzendorf näher. Am Fuße des Galgenberges ist Endstation für einen Mitwanderer - er kann nicht mehr weiter und wird abgeholt. In gedämpfter Stimmung erreicht die restliche Gruppe bald den Ort, in dem es kein Gasthaus mehr gibt, nur ein mageres Buffet beim Tennisplatz - danach langes Warten bis zum Bus nach Hollabrunn. 5 Stunden Gehzeit, 16km und 200Hm.

Tourenführer und Fotos: Theo M. Video >> siehe unter: https://youtu.be/ar2hzFh6oRs


An diesem Spätsommertag trafen wir uns bei der Endstelle der Linie 11 in Kaiserebersdorf. An der Justizanstalt vorbei und unter den Bahn- und Autobahnbrücken noch ein Stück durch verbautes Gebiet. Erreichten den Hochwasserdamm und folgten einem Wiesenweg nach Albern. Beim Friedhof der Namenlosen machten wir Trinkpause an einem schattigen Platz. Weiter dem Damm folgend bis zur Rohrbrücke um dann südwärts einzuschwenken um den Schwechat-Fluss aufwärts zu wandern. Der föhnige Ostwind bescherte uns Düfte von der Raffinerie, so dass wir nicht allzu lange eine Pause machten. Erreichten Schwechat und entschieden mit dem Bus 71A ohne Einkehr nach Hause zu fahren. Gehzeit für die ca. 10 Km knappe 3 Std. Fahrzeit mit Öffis jeweils 1 Stunde pro Richtung.
Tourenführer u. Fotos: Herbert H.