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Wanderberichte

Bei strahlendem Sonnenschein gingen 10 + 6 Wanderfreunde von Wöllersdorf an der Sebastiansäule und der Annakapelle vorbei zu einem felsigen Aussichtspunkt. Ein schöner Waldweg führte uns zum „Vergessenen Herrgott“, der seinem Namen alle Ehre machte. Jemand hat sein Handy am Tisch vergessen, Sonja vergaß ihren Rucksack und Siegi seine Brotdose. Unsere Mittagspause machten wir bei der „Pecherkapelle“, wo sich die Handybesitzerin ihr Telefon wieder abholte. Die Winzerkapelle, das Frauntalkreuz und die Kirche St. Margareta in Enzesfeld schlossen die Wanderung ab. 10,5 km, 3½ Std.; +200/-260 Hm.
Tourenführer: Heinz St. Fotos Siegi F + Herbert H.

 

In Wien regnete es und die Wetterprognose für das Weinviertel war auch nicht berauschend. Zwei Wanderinnen sagten daher in der Früh ab und ahnten nicht, was sie versäumten. Zunächst versäumten sie das Chaos bei den ÖBB. Der Zug nach Hollabrunn war storniert, aber trotzdem war er unterwegs, Denn als Heinz Christian davon informieren wollte, sagte dieser: "Das kann nicht sein, denn wir sitzen schon drinnen!" Tatsächlich mussten sie in Floridsdorf den Zug wechseln. Weiter ging es mit einem anderen Zug. Unterwegs kam die Durchsage: "Dieser Zug fährt nur bis Göllersdorf." Was uns aber nicht berührte, da wir ohnehin dort aussteigen wollten. Dann kam eine neue Durchsage: "Dieser Zug fährt doch bis Hollabrunn." Auch gut. Aber kurz vor Göllersdorf die neuerliche Durchsage: "Dieser Zug fährt doch nur bis Göllersdorf!" Dort angekommen verließen wir den Bahnhof und strebten dem ersten Gipfel Hundsberg mit 362 m zu. Abwärts ging es, um wenig später den zweiten Gipfel Geierberg (359 m) zu stürmen. Erschöpft von dieser Anstrengung ging es auf gemütlichen Waldwegen dem Ziel unserer Wanderung zu: dem Geißberg, dessen ergreifende 332 m mit der Koliskowarte gekrönt ist. Nur Sigrid hatte noch Kräfte, die Warte zu besteigen. Die übrigen müden Wanderer nahmen das mitgebrachte Mahl ein. Solcherart gestärkt strebten wir dem Bahnhof Hollabrunn zu. Mit aufmunternden Worten und Peitschenknallen trieb Heinz das müde Völkchen an, wodurch wir den Zug mit hängender Zunge gerade noch erreichten. Damit die Wetterprognose doch nicht ganz falsch war, zählten wir auf den letzten Metern ca. 5 - 10 Regentropfen, denn den vorangegangenen Weg legten wir bei bestem Wanderwetter und sogar einigen Sonnenstrahlen zurück. Gehzeit knapp 4 Std.; 14 km, +330/-300 Hm.
Tourenführer: Heinz St. / Fotos: Christian F.

Vom sog. „Rastbanksattel“ vor St. CORONA starten wir und wandern gemütlich über die Forststraße, am Südhang des Schöpfls, Richtung Meisenberg. Dann geht es hinauf zum Kammweg und auf diesem über den Schöpflgipfel zu Schöpflhütte. Mittagsrast  z.T. im Freien und z.T. in der Hütte. Der Rückweg geht dann über den Mitterschöpfl - Figl-Observatorium - zur Jagdhütte am SO-Hang des Schöpfls und über die Forststraße zurück zum Parkplatz. 10 Km, 3 Std.; +/-300 Hm.
Tourenführer: Werner K.

WIr wussten alle nicht, welch schönen Hauptplatz die weithin unbekannte Gemeinde Etsdorf hat. Alte Häuser in mehr oder weniger gutem Erhaltungszustand säumen die Straßen und Plätze. So wurden wir abgelenkt von den dunklen Wolken, die vom Horizont Richtung Mannhartsberg, an dessen Kante oberhalb des Weinortes Zöbing die Kamptalwarte steht, zogen. Nach einem relativ steilen kurzen Aufstieg erreichten wir die Warte, wo wir unsere mitgebrachten Köstlichkeiten verzehrten. Anschließend ging es hügelauf und hügelab über größtenteils schattige Wald- und Feldwege (die dunklen Wolken hatten sich mittlerweile verzogen) Richtung Stiefern. Die Damen entdeckten den seltenen Frauenschuh, eine streng geschützte Orchideenart. Die Herren waren überrascht, ein Fahrverbotsschild für Panzer(?) vor einem Waldweg zu sehen. Danach eilten wir flotten Schrittes dem Bahnhof zu, wo wir den Zug gerade noch erreichten.
Ca. 4 Stunden, 14 km, +250/-230 Hm
Tourenführer und Foto: Heinz St.

Die große Nachfrage machte es erforderlich in zwei Gruppen mit dem geforderten Respektsabstand zu gehen. Wir starteten im Bhf-Neulengbach. Über die "Drei Föhren-Kapelle" ging es durch Wald rauf auf den Höhenrücken mit "Ötscherblick". Die in der Karte eingezeichneten römischen Hügelgräber fanden wir nur in Form einer Tafel mit einigen Fotos. Die Gräber selbst blieben uns verborgen. Am Kohlreithberg machten wir unser Picknick beim Milleniumskreuz, wo wir bei strahlendem Sonnenschein einen herrlichen Ausblick ins hügelige Alpenvorland hatten. Weiter ging es über Götzwiesen zum Bhf Eichgraben-Altlengbach, wo die zweite Gruppe noch Karten kaufen musste und daher einige den nächsten Zug nahmen. Ca. 3½ Std.; 11,2 km, +347/-273 Hm.
Tourenführer: Heinz St. u. Herbert Hr. / Fotos Heinz St.