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Wanderberichte

Karlstetten, 9 Uhr morgens - ein frischer Nordwind begrüßt uns. Ein Angebot zum Frühstück in der Bäckerei Bogner wird abgelehnt, daher nehmen wir den Schritt auf. Bis Heitzing auf der Straße, danach durch den Wald, bei der Bildföhre - eine Marienkapelle machen wir Rast. Wenig begangen der weitere Weg hinauf zur Straße nach Lauterbach, nun ist es nicht mehr weit zum Dunkelstein. Dort angekommen machen wir kurze Mittagsrast, bei +10° ist es nicht wirklich gemütlich. Aber langsam kommt die Sonne, auf dem Weg zur Ruine Hohenegg wird es spürbar wärmer. Über Korning machen wir einen Abstecher zum Hl. Zeno und finden in Hafnerbach ein offenes Gasthaus für eine Rast. Auf dem letzten Wegstück durch die Pielachauen lassen wir ungewollt einige Zeit liegen, bis zum Bahnhof Prinzersdorf zieht es sich, geschafft - nach 5½ Stunden Gehzeit, 20km und 300Hm.
Tourenführer + Fotos:  Theo M.

Morgenfrische Begrüßung in Payerbach, dann macht sich die Wandergruppe auf den Weg nach Kreuzberg. Der Anstieg erfolgt über den Kotstein, ein Wegweiser zum Looshaus weckt Interesse. Wir steuern darauf zu und kommen zur Mittagszeit gerade recht zur Einkehr. Dinner im Looshaus; dass das beim Theo möglich ist überrascht alle. Ein Highligt des Tages - Service und Küche schnell und empfehlenswert. Der weitere Weg zum Kreuzberg ansteigend durch einen Himbeerschlag, abfallend zum Gasthaus Polleres (wegen Urlaub geschlossen) und wieder bergauf zum höchsten Punkt unserer Tour, dem Kobermannsberg. Rast mit Behelfskreuz am Gipfel. Nach Gloggnitz nutzen wir ab Klamm den Bahnwanderweg über den Eichberg. Vorbei am Schloss Gloggnitz erreichen wir den Bahnhof nach 5 Stunden Gehzeit, 17 km und 670Hm.
Tourenführer + Fotos: Theo M.

 

Mit dem Bus schaukeln wir hinein ins Kremstal, bis Senftenberg-Oberer Markt. Nach wenigen Schritten folgt ein heftig steiler Anstieg zur Hiesbergwarte, einem typischen Waldviertler Steinhaufen mit Aussicht. Aber es geht noch weiter bergauf, eigentlich den ganzen Weg, immer wieder bergauf. Beim Weißen Kreuz halten wir Mittagsrast, da blinzelt zum ersten Mal für wenige Augenblicke die Sonne zwischen den Wolken hindurch. Der bedeckte Himmel beschert ideales Wanderwetter. Bergauf wandern wir weiter nach Ostra und weiter bergauf zur Weiglwarte, ein uraltes Bauwerk mitten im Wald ohne Aussicht. Weil die Warte geschlossen ist und eigentlich als Sendemast dient; Rast. Von diesem höchsten Punkt unserer Wanderung auf 723m Seehöhe suchen wir einer spärlichen Markierung folgend den unausgetretenen Pfad bis zum Pfaffenmais, natürlich nicht ohne neuerliches Bergauf. Erst in der letzten halben Stunde geht's für uns wirklich bergab nach Weißenkirchen. Wir kommen zeitgerecht zur geplanten Busabfahrt. Ohne Schlusseinkehr treten wir rechtschaffen müde nach 5½ Stunden reiner Gehzeit, 18,5 km und 780Hm! die Heimreise an.
Tourenführer + Fotos: Theo M.

   

Um 9 Uhr - angereist über Eichgraben - starten wir in Klausen-Leopoldsdorf zur Erkundung des Allander Hirschreviers. Wir wandern durch Dörfl hinauf bis zum Sender und folgen dem Waldweg hinein ins Groß-Krottenbachtal. An der Straße erste Rast, dann suchen wir den Weg durch den Hirschgraben hinauf zur „Schlachtwiese“. Mit Handyunterstützung gelingt es uns die Schneisen hinauf zum Großen Kuhberg zu finden und wir lagern zur Mittagsrast am Gipfel mit „Aussichtswarte“. Die Schneisen sind gut begehbar, so überschreiten wir auch den Dachsberg und suchen dann einen Weg zur Forststraße nördlich der Wienerleiten. Der Blick auf Klausen-Leopoldsdorf erinnert an unseren Start. Die Aussicht auf Schlusseinkehr macht uns flotte Beine, kurz gestoppt von einer Forstmaschine. Über Lindahütten erreichen wir Alland uns kehren noch beim Buchfink ein. 5 Stunden, 15km, 400Hm. 
Tourenführer + Fotos: Theo M.

13 Wandersleut steigen in Gloggnitz in den Bus hinauf nach Schlagl, ersparen sich so 350Hm und nehmen die restlichen 580Hm auf den Großen Otter frohen Mutes in Angriff. In bequemen Serpentinen geht es bergwärts, blauer Himmel und Kühle des Waldes begleiten uns, dennoch perlen sich bald die Schweißtropfen auf der Stirn. Trinkpausen und beglückende Ausblicke erleichtern den gut markierten Anstieg. Unerwartet für viele der Rundblick vom Gipfel, Rax und Schneeberg scheinen zum Greifen nah: „Von fü weida weg schaut ois fü weida aus“ (Spruch im Gipfelbuch). Auch ein Foto mit Gipfelkreuz ist möglich, aber die Aussicht auf Einkehr im Kummerbauerstadl drängt zum baldigen Abstieg. Stärkende und lange Mittagspause. Zuerst auf ungewohntem Weg Richtung Schwarzenberghütte wandern wir dann einer Forststraße folgend hinunter nach Maria Schutz. Dort haben wir noch viel Zeit zum Entschleunigen, was uns auch im Cafe-Lilly mit  erfrischenden Eisgreißler-Eisportionen gelingt. Relaxende Heimfahrt. 4 Std., 14km, 580Hm.
Tourenführer + Fotos:  Theo M.