JD Classifieds Template

Wanderberichte

Es schon richtig kurzfristig umzuplanen, denn das schöne Herbstwetter fordert zu einer Bergtour heraus. Es braucht zwar einige Zeit öffentlich nach Annaberg zu kommen, aber es lohnt sich wirklich. So beginnen wir froh gelaunt unsere Tour, zuerst ein Stück bergab, dann leicht ansteigend zum Weißen Kreuz, kurze Pause vor dem steilen Anstieg zum Hennesteck. Wir schaffen es nach einer Stunde auf dem Gipfel zu stehen, genießen den Ausblick auf den Ötscher und steigen zur Anna-Alm ab. Die geschlossene Hütte lässt uns nur kurz verweilen. Dann folgen wir der Markierung zum Wastl am Wald. Siegi, unser Glückspilz, stolpert über Pilze, die er gleich einsackt. Bis zur Straße ein gangbarer Weg, dann aber ein verwilderter Steig, jedoch gute Markierung. Über die Klamm gelangen wir hinunter auf die Straße nach Gösing zur Bahnstation. Der Blick auf den Ötscher schönt unsere kurze Wartezeit vor der langen Fahrt mit der Himmelstreppe. 5 Std.; 17 km, 550 Hm. 4 Teilnehmer.
Tourenführer + Fotos: Theo M. 

Tres viri faciunt collegium – ja heute sind wir nur zu dritt unterwegs. Der Bus 455 bringt uns von Eichgraben nach Klammhöh. Um 9 Uhr ziehen wir los, angenehme Morgenfrische, dennoch kommen wir bald ins Schwitzen, denn es geht zügig bergan. Vor der Gföhlberghütte richtet die Wirtin gerade die Tische für die Gäste her, aber wir machen nur kurze Rast, denn wir wollen ja weiter über Durlass zur Kukubauerhütte. Aber kurz vor der Durlass endet unser gewählter Forstweg. Kukuk3 ist tot, es lebe der Kreuzwirt, zu dem wir für unsere Mittagsrast einkehren. Danach wandern wir hinunter nach Laaben und haben dann noch eine Stunde Zeit im Laabenbacher Hof auf den Bus zurück zu warten. Trotz Änderung der Tour war es eine ansprechende Wanderung. 5 Std, 17 km, +420 Hm, 3 Teilnehmer
Tourenführer + Foto: Theo M.

Mit dem Bus von Krems durch die Wachau nach Willendorf. Am Beginn unserer Wanderung gilt unser Interesse der Fundstelle der Venusfigur. Die über 25000 Jahre alte und 12 cm große Statuette wurde beim Bau der Wachau-Bahn 1908 hier ausgegraben. Nach diesem Kulturerlebnis wandern wir den Willendorfer-Bach entlang bergwärts. Der Himmel ist zwar bedeckt, aber bei der herrschenden Schwüle treibt es uns den Schweiß aus den Poren. Solange der Weg als Forststraße genutzt wird, kommen wir gut voran, dann wird es teilweise unwegsam. Beim Gießhübler-Kreuz erreichen wir den höchsten Punkt unserer Tour und wenden uns bergab nach Maria Laach zu. Im Garten des Gasthauses „Zur weißen Rose“ genießen wir unsere Mittagspause. Erholt gönnen wir uns den zweiten Kulturgenuss, die Wallfahrtskirche von Maria Laach. Ein prächtiger spätgotischer Hochaltar beeindruckt wie auch das Gnadenbild mit der Madonna mit den 6 Fingern. Nach kurzem Mariengruß folgen wir dem Welterbesteig nach Aggsbach Markt. Ein Rastplatz gibt den Blick frei auf das Donautal, und dann geht es in weiten Kehren hinunter. Ein ruhiger Ort empfängt uns mit Straßenbaustellen. Die Bushaltestelle lässt sich dennoch finden. 5 Std, 15 km, + 680 Hm; 14 Teilnehmer.

Tourenführer + Fotos: Theo M.

   
 

5 ½ Std, 19,5 km, +330/-620Hm 8 Teilnehmer

Eine Hauben-Tour

1 Haube für die Fahrt mit dem Bus von Krems nach Lichtenau                  2 Hauben für die abenteuerliche Strecke
3 Hauben für das Gasthaus Schwarz in Nöhagen                                         4 Hauben für die Teilnehmer an diesem Leistungsmarsch

In Lichtenau beginnen wir unsere Wanderung, wolkenloser Himmel und eine gnadenlose Sonne am Beginn einer Hitzewelle. Der Weg steigt noch ein Stück an und fällt dann von der Hochfläche hinab ins Tal der Großen Krems, der Boden ist noch feucht vom Gewitter der letzten Nacht. Über die Brauhausbrücke queren wir den Fluss und bald danach beginnt das Abenteuer mit schlechten Markierungen, verwahrlosten Steigen, gesperrten Brücken. Dennoch genießen wir das romantische Tal mit dem Wotanfelsen, der Teufelsrast. Am Zwickel, dem Zusammenfluss der Kleinen und Großen Krems, machen wir kurze Pause, dann steigen wir im Suchmodus den Rotensteig nach Nöhagen hinauf. Nach 4 Stunden Gehzeit gönnen wir uns eine verdiente Einkehr im Gasthaus Schwarz (3 Hauben!). Wir bekommen trotz überschrittener Bestellzeit (13:30h) noch warme Speisen. Die Zeit drängt zum Aufbruch, noch sind es 6 km bis zum Bus in Unter-Meisling. Auf asphaltiertem Feldweg geht es flott bergab, im Wald verliert sich der Weg, mit Hilfe der Handypeilung finden wir dennoch hinunter und gelangen zeitgerecht zur Bushaltestelle. In Krems beenden wir unsere Wanderung mit einer fröhlichen "Eiszeit" in der Konditorei am Bahnhofsplatz.

Tourenführung + Fotos Theo M.

 
 

Forchtenstein, im Ort bei der Kirche beginnt unsere Tour, gleich mit der steilen Gasse hinüber zum Badesee, und die Sonne heizt uns dazu noch ein. Bei der Halt rechts hinauf in den Wald, Weg 02A. Nur einmal gibt uns eine Schneise den Blick auf die Burg frei. Wir wechseln hinüber auf den nächsten Bergrücken in Richtung Hartlspitz und erreichen die Grenze NÖ-Bgld und den Weg 02, Mittagspause. Ab jetzt geht es locker dahin, Himbeersträucher erzwingen kurzen Halt, immer der Grenze entlang. Oberhalb vom Schölderl schwenken wir nach rechts auf das Keltendorf zu, der Aussichtsturm ist unser Ziel. Das Cafe im Turm nützen wir ausgiebig zu Stärkung und Erholung. Gemütlich geht es Stück zurück und über den Höhenrücken nach Sieggraben. Dort verkürzen wir uns im Gastbetrieb „Knofühitttn“ das Warten auf den Bus, der uns direkt ohne Zwischenhalt bis nach Wien Hauptbahnhof bringt. 5 Std, 16km, +450Hm.  
Tourenführer + Fotos. Theo M.