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Wanderberichte

Dem Wetterbericht nach ist Nebel bis zum Nachmittag zu erwarten, aber in Merkenstein haben wir schon herrlichen Sonnenschein und genießen die Herbstfarben bis zum Eisernen Tor, wo wir im Freien Mittagspause halten. Über Karlsruhe und Sooßer Lindkogel erreichen wir die Vöslauerhütte. Eine Kaffeejause stärkt uns für die letzte Wegstrecke.
Gesamt 4¼ Std., 14 km, +/- 750 Hm.
Tourenführung + Fotos: Linda H.

Mehrmals wegen Schlechtwetter verschoben, sollte laut den Meteorologen prächtiges Herbstwetter herrschen. Aber dicker Nebel bei der Anfahrt nach Unterrohrbach, der sich nicht und nicht hob. Vom Waschberggipfel daher „Null-Sicht“ und so beschlossen wir vorzeitige Einkehr. Die Mittagssirenen heulten, als wir zur Kapelle am Michelberg aufstiegen. Nebel und kühler Wind ließen uns nur kurz verweilen, und so wanderten wir runter in Richtung Rohrbachtal. Wählten den falschen Weg entlang des Wiesenbaches, deshalb mussten wir uns einen unmarkierten Forstweg rauf zum Toblerberg suchen. Kurz vor 14 Uhr setzte sich die Sonne doch noch durch und die Burg Kreuzenstein kam ins Blickfeld. Die Adlerwarte kannte schon jeder und so wanderten wir in der Nachmittagssonne auf der Alten Poststraße dem Tagesziel entgegen. Beim Asperlkeller genehmigten wir uns noch ein Glas Sturm. Gesamt: 19,3 Km, 5½ Std., +/- 470 Hm.
Tourenführer + Foto: Herbert H.

Bergauf-Bergab von Willendorf aus, den ersten Berg von Süden her angegangen, das letzte Stück auf dem Irmasteig: erraten, es ist der Kienberg. Die Herbstsonne begleitet uns. Nach Netting geht es hinunter und weiter zum Mitterberg, unser nächstes Ziel. Gerade hinauf gehen wir ihn an, ein „Weg der Stille“. Oben angekommen Pause bei der Wildfütterung, Abstieg auf unbekannten Wegen. Inzwischen ist es Zeit geworden an das Mittagessen zu denken - beim Puchegger in Winzendorf. Danach geht es langsam wieder bergauf, irrtümlich stehen wir am Gipfel des Schlossberges, aber das Handy zeigt uns den Weg zurück zur Markierung. Den Engelsberg umgehen wir, den Größenberg schenken wir uns, und so kommen wir zeitgerecht zur Bahnhaltestelle Brunn a.d. Schneebergbahn. Der angesagte Regen hat sich dankenswerter Weise verspätet. Gesamt: 5½ Std., 18 km, 700 Hm. Tourenführer und Fotos: Theo M.

 

Eine Wanderung mit langen Geraden, mit Umweg, mit Sperren, aber mit einem geradezu idealen Wanderwetter. Von Deutsch-Altenburg über die Donaubrücke - der Verkehr rauscht vorbei, Blick in die Baumkronen - dann tauchen wir in den Auwald ein. Entlang des Tiergartenarms bis zur Donau - kein Übergang dort, wo der Russbach in die Donau mündet - das zwingt zum Umweg. Jägerwiese mit Rast, Loimersdorfer Wiesen, Markthof mit Rast. Schlosshof, das Areal ist jedoch abgesperrt. Wir verzichten auf die Einkehr im Gasthaus, bleiben auf der Straße nach Marchegg und genießen dafür die kurze, aber verdiente Schlusseinkehr am Bahnhof Marchegg.
Gesamt 5½ Std., 22 km, 80 Hm. Tourenführer und Fotos: Theo M.

Obwohl die Wettervorhersage optimal war, sind wir nur zu fünft mit einem Auto rauf zum „P“ beim GH-Scheikl angereist. Noch recht kühle +3°C als wir um 9 Uhr losgingen. Kurz nach der Brücke unter der Schaller-Alm ist der Steig auf Grund einer Lawine unpassierbar. Also auf einem Umweg die Forststraße ausgegangen, um wieder auf die Markierung zu treffen. Auf den Freiflächen wurde es windig und somit rasteten wir nach 2 Stunden erst etwas oberhalb vom Nikolokreuz. Der Teufelsteig brachte uns auf die Hochfläche und von dort zum Gipfel der Hohen-Veitsch auf 1.981m. Bei wolkenlosem Himmel war ein grandioser Ausblick in allen Richtungen gegeben. Nun war es nur noch ein kurzes Stück zum Graf-Meran-Haus. Im „Zick-Zack“ erfolgte über den Hundsschupfen ein flotter Abstieg zum Lahnboden und weiter am Panoramaweg zum Ausgangspunkt. Auf der Terrasse im GH-Scheikl kehrten wir vor der Rückfahrt noch ein. Gehzeit 5 Std. für 11,7 km und +/- 870 Hm. 
Tourenführer: Herbert H.   Fotos: Domi M.