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Wanderberichte

Mit 3x Umsteigen erreichen wir Annaberg. der Ötscher begrüßt uns mit blauem wolkenlosem Himmel. Die Tourverschiebung auf Donnerstag erweist sich als richtig, keine Gewittergefahr! Die Wanderung beginnt mit einem Abstieg, der markierte Weg ist noch feucht vom vortägigen Regen. Im Wald ist's angenehm kühl, wir halten mit gutem Schritt auf das Weiße Kreuz zu; Pause. Jetzt beginnt unser unmarkierter Weg, bergauf, bergab, immer um die 950 m Seehöhe. Auf der Schildböckalm halten wir Mittagsrast. Leider ist der alte Steig hinüber zum Türnitzer-Boden unauffindbar, so müssen wir den Almweg hinunter, um den Schoberberg herum, verlieren dabei Höhenmeter, nähern uns wieder der Alm unter dem Schwarzenberg. Für den Gipfel fehlt uns aber schon etwas die Kraft und nach 4 Stunden auch die Zeit - bis nach Türnitz sind es noch gute 2 Stunden. Auf einem alten Almweg - durch unberührte Natur, viele Schmetterlinge umschwirren uns - geht es bergab Richtung Gscheid, ein Stück Straße, Rast beim Knedelhof. Ein letzter Anstieg zur Paulinenhöhe, durch den Sulzbachgraben erreichen wir Türnitz nach 6 Stunden Gehzeit, 22 km und ca. 500 Hm. Bis zur Busabfahrt geht sich noch ein kurzer Absitzer beim Goldenen Löwen aus. 
Tourenführer + Fotos: Theo M. >>>>>>P.S. ein Bravo den 4 Heldinnen!

Die Anfahrt: Über St. Pölten – Böheimkirchen – Kasten.
Die Strecke: Eine fast Gerade von Kasten über Wald nach Kreisbach bei Wilhelmsburg.
Der Weg: Mit zwei Anstiegen auf Asphalt, dann meist durch kühlen Wald – es muss an Vortagen geregnet haben,
                der Anstieg zur Rudolfshöhe trotz Markierung 404 mit schlechtem Wegzustand im Bereich eines alten Schlages.
Die Markierung: An manchen Stellen einfach nicht vorhanden.
Das Wetter: Sonnig, mit leichter Brise, nicht zu heiß.
Die Pausen: Zu Mittag in Wald, auf der Ochsenburger Hütte gemütliche Rast mit viel Zeit.
Der Abstieg: Zur Bahnhaltestelle Kreisbach ein Selbstläufer.
Die Teilnehmer: Eine Wohlfühlgruppe. 
Die Leistungsdaten: Gehzeit 5 Stunden, 16 km und 470 Hm.
Der Tourenführer + Fotos: Theo M.

  
 

Ein verwegenes Quartett macht sich auf den Weg durch die Gutensteiner Alpen, unmarkiert natürlich. Von Vorderbruck aus den Panzenbachgraben hinauf bis zur Kehre, dann liegt der Forstweg in der prallen Sonne, mit verlangsamtem Tempo schwitzen wir hinauf Richtung Matzingtaler Höhe. Wir wechseln auf den Weg hinunter in den Purbachgraben zur Mittagsrast. Zum Sonnenhöchststand plagen wir uns hinauf auf den Geizenberg, im Schneckentempo, auf dem letzten Wegstück brennt uns die Sonne unbarmherzig auf der Haut. Wegende, Theo sucht einen Pfad zur nächsten Forststraße, mühsam auf einem Wildsteig, das Handy hat endlich Empfang, noch eine kurze Steigung, dann haben wir es geschafft. Es geht bergab zum Karnerwirt. Am regen Gasthausbetrieb vorbei wandern wir die Myrafälle hinunter, mit Gegenverkehr vieler Ausflügler. Auftanken in den Myrastuben und weiter geht es nach Pernitz. Den Eiskaffee in der Konditorei Sand haben wir uns redlich verdient. Wir waren fast 6 Stunden unterwegs auf einem Weg von 17km mit 700 Hm.
Wanderführer und Fotos: Mannsbart Theo

    

Mit dem Bus von Mödling aus, eine Grottenfahrt über die Seegrotte und zahlreichen Baustellen, mit zwei Schulklassen, große und kleine auf Wandertag, prallvoll bis Ende Hinterbrühl, endlich in Grub, bläst uns kühler Wind entgegen, bedeckter Himmel, ungewohnt nach den heißen Tagen, Toni klagt Kälte ein, schnelleres Tempo schafft da Abhilfe. Auf bequemen Forstwegen wandern wir über Mitterspitz in Richtung Habelsberg, es überrascht der Weg zum Rossgipfel mit gepflegtem Äußeren, hergerichtet und ausgemäht! Mittagsrast beim „Zwergerlkreuz“, nach Weidenbach hinunter wieder einmal ein Stück quer durch den Wald, punktgenau auf die Markierung hin nach Klausen-Leopoldsdorf, das wir auf dem Weg vom Mitterriegel herunter erreichten. Wir waren wieder flott unterwegs: Gehzeit 4 Stunden, 15km, 450Hm.
Tourenführer u. Fotos: Theo M. 

4 Tage MÜHLVIERTEL

1. Tag: SA 19. Juni 2021
St. Martin i. Mühlkreis – Reith – Fürstenberger - Kerzenstein – Pesenbachtal – Bad Mühllacken. 10,8 Km, 4½ Std. +165/-425 Hm. 

Hatten ein Auto in Bad Mühllacken abgestellt und starteten nach ausreichender Mittagsrast von St. Martin um 12:30h gleich mit einem Verhauer und ordentlichem Transpirationsschub, bei hochsommerlichen Temperaturen. Fanden erst nach einer Stunde die richtigen Marken zur Pesenbach-Klamm. Rasteten mehrmals und über den Kerzenstein erfolgte der etwas steilere Abstieg in die Klamm, der wir talauswärts bis Bad Mühllacken folgten. Fuhren ins Quartier nach Altenfelden, wo wir im GH Zeller für 3 Nächte gebucht hatten.
2. Tag: SO 20. Juni 2021
Haslach a.d. Mühl – Steinerne-Mühl – Kastenmühle – Preßleiten - Helfenberg – (EK) - Maria- Rast. 13,7 km, 5½ Std. + 360/-290 Hm.

Wählten eine Tour entlang der Steinernen Mühl aus und starteten in Haslach. Schauten in die Kirche und im Talgrund erwartete uns ein schön angelegter Waldweg, dem wir folgten. Trafen auf Wanderer mit denen wir plauderten und rasteten mehrmals. Das letzte Drittel des Weges wurde durch einige Auf- u. Abstiege beschwerlich, sehr sonnig und viel auf Asphalt. Erst um 14h erreichten wir in Helfenberg das GH Haudum zur Einkehr. Den Aufstieg zur Waldkreuzkapelle “Maria Rast” kürzten wir mit dem Auto ab. Es folgte die Rückfahrt nach Haslach wo wir am Parkplatz mit Hr. Sigi Sch. ins Gespräch kamen. Er und seine Gattin Regina luden uns auf Getränk und Brötchen ein. Etwas schwierig von dort wieder fort zu kommen, ohne beleidigend zu wirken – er hatte uns soooo-vieeeel zu erzählen.
3. Tag: MO 21. Juni 2021
St. Peter a. Wimberg*) – Bachmüllerbach – Gr. Mühl – Pürnstein - (EK*) – Auf den Hansberg. 10,0 km, 3½ Std. + 185/-350 Hm. 
Parkplatz in Pürnstein? Fehlanzeige. Umstellen vom Auto nach St. Peter, laut Navi völliger Schwachsinn. Um 9h schafften wir es los zu- maschieren und es ging talwärts zum Bachmüllerbach. Trafen  einen Messi, der sein Gehöft mit unheimlich viel Krempel voll geramscht hat. Wieder ist es ein recht heißer Tag geworden. Jedoch meist durch Wald kamen wir zur Großen Mühl und folgten dem Fluss bis Pürnstein. Besuchten auf Rat von unserer Wirtin noch die Kapelle Maria Pötsch – da sie dort heiratete – bevor es nach St. Peter zum Hauerwirt ging. War gar nicht so einfach, an einem Montag  einen Wirt zu finden, der offen hatte. Am späteren Nachmittag fuhren wir über St. Johann rauf auf den 850 Meter hohen Hansberg. Fernsicht von der höchsten Erhebung der Region und Schigebiet, war nicht so toll. Um 18h wurde Fußballspiel Ukraine –Österreich 0:1, während des Abendessens, geschaut. 
4. Tag: DI 22. Juni 2021
Neufelden – folgten der Großen Mühl – E-Kraftwerk Partenstein – bis zur Mündung in die Donau bei Untermühl (EK) – Kettenburg. 11,2 km 3½ Std. + 185/- 365 Hm.

Auch für den letzten Tag keinen “Granitweg” gewählt. Lt. Karten und Pläne viel zu viel auf Straßen angelegt – werden den auch nicht für eine Herbstwanderung wählen. Einigten uns den Unterlauf der Gr. Mühl zu bewandern und gut war’s. Obwohl in der Nacht ein heftiges Gewitter niederging war es am Morgen wieder sehr schwühl und heiß. Am rechten Ufer entlang ging es bis Untermühl. Im GH Ernst machten wir Mittagseinkehr und stiegen danach noch rauf zur Kettenburg. Hatten von dort schönen Überblick über die aufgestaute Donau oberhalb vom KW-Aschach. Gegen 18 Uhr waren wir wieder zu Hause.
Techn. Daten: 45,7 Km, 17 Std.; +895/-1430 Hm.                                    https://youtu.be/iFEEOLgDQDI
5 Teilnehmer: Dieter, Domi, Herbert, Roman u. Seppi.  17:10 Min. Video https://youtu.be/iFEEOLgDQDI