JD Classifieds Template

Wanderberichte

Auf Grund der am Freitag von der ZAMG veröffentlichten Wettervorhersage für das Wochenende verlegte ich die Wanderung nach Rücksprache mit dem einzigen angemeldeten Teilnehmer auf Samstag (statt Sonntag). Am Samstag in der Früh war wieder alles anders - aber wir fuhren los. Die Fahrt erfolgte unter Hochnebel mit etwas Nieseln - aber in Miesenbach war es dann freundlich und die Sonne kam durch die hochliegenden Wolken. Aufstieg vom Apfelbauer über Lanzing zur Ostschulter des Geländes und dann Abstieg zum Rastkreuz und zur Scheimhütte. Nach der gemütlichen Mittagsrast ging es über die Hüttenzufahrt nach Rastberg. Nun begann es in der Ferne zu grollen. Übergang nach Lanzing - hier war der Donner schon etwas näher. Abstieg zum Apfelbauer - aber wir sind trocken geblieben. Erst auf der Heimfahrt regnete es. Gesamt: 3 Std., 7 km, +/- 380 Hm

Wanderführer und Fotos: Werner

 

Kombinierte Anfahrt mit PKW und Postbus nach Annaberg. Die heutige Tour ist einfach: von Annaberg auf den Tirolerkogel und hinunter über die Eibl-Teichhütte nach Türnitz. Das sind 600 Hm hinauf und 1.200 Hm hinunter, Gehzeit 5½ Stunden für die 17 km sowie Einkehr im Annaberger Haus und in der Teichhütte. Was so einfach aufgezählt ist, hat die Hitze dieses Tages doch erheblich erschwert, weil sie uns ganz schön Kraft gekostet und zu vielen kurzen Trinkpausen und Rasthalten gezwungen hat. Unseren Schweiß wettgemacht hat aber die herrliche Aussicht auf die Berge ringsum. Es hat sich gelohnt an diesem heißen Sommertag auf den Berg zu gehen.
Tourenführer und Fotos: Theo M.

Sieben WanderInnen ließen sich von der Hitze nicht abschrecken und wurden mit einer Wanderung durch den relativ kühlen Tann belohnt. Vom Bahnhof Wöllersdorf ging es aufwärts zum ersten kurzen Zwischenstopp: Der Höhlturm und die nebenan liegende Höhlturmhöhle wurden kurz in Augenschein genommen. Danach ging es relativ steil, aber nur kurz bergauf und dann relativ eben am Panoramaweg Richtung Lindabrunn. Dort betrachteten wir die modernen Figuren, die aus dem Gestein des naheliegenden Steinbruchs geformt worden waren. Anschließend ging es wieder über teils ziemlich verwachsene Waldwege nach Hirtenberg. Im "Goldenen Hirschen" gab es ein vorzügliches Buffet. Beim Essen wurde dann entschieden abzubrechen, da der Weitermarsch nach Leobersdorf doch weitestgehend über sonnige Asphaltstraßen führt.
Gesamt ca. 4  Stunden, ca. +/- 300 Hm.
Wanderführer: Heinz St., Fotos von Claudia Ch. und Heinz St.

  
Es wurde eine besondere Wanderung. Vorweg: drei „Verhauer“, da teils die Markierungen fehlten und Tafeln gab es auch nur sehr dürftig. Das begann bereits in Kobersdorf, wo wir uns erst mühsam die Marken suchen mussten. Der Anstieg von Waldsauerbrunn ist kaum begangen. Dem entsprechend verwachsen war dann auch der Steig. Mannshohe Brombeerranken ließen uns nur langsam weiterkommen. Vorm Pauliberg dann Doppelmarkierung des Burgenland-Rundwanderweges. Prompt wählten wir, trotz Navi, die falsche Richtung und verloren dabei eine gute Stunde. Mittlerweile wurde es ganz schön heiß. Da wir ohnehin spät dran waren und der Wirt schon nach uns fragte, ließen wir den Klosterberg aus und wählten 2 km die Straße nach Landsee. Einkehr erst um 14 Uhr. Der Ruine Landsee verweigerten wir eine Besichtigung und stiegen am Zentral-Alpenweg 02 ab. Einmal gelang es uns noch eine Markierung zum Judensteig zu übersehen und dem entsprechend waren wir 10 TN dann in 7 Stunden 24 km mit +/- 650 Höhenmetern unterwegs. Jedoch! Eine Schlußeinkehr in Kobersdorf musste noch vor der Heimreise sein.
Tourenführer: Herbert H. / Fotos: Domenico M.
 
 

Start beim Parkplatz Holzlagerplatz nahe der Burg Hartenstein für die dritte Schleife entlang der Krems. Bis zum Zwickl ist uns der Weg ja schon bekannt. Danach geht es diesmal hinauf auf die Hochfläche an einem riesigen Mohnfeld vorbei nach Felling mit dem Rosenschloss. Die Sonne macht bereits einen senkrechten Schatten, als wir wieder in den Wald hinunter zum Herrengraben eintauchen. Bach und Weg kreuzen sich oftmals wie ein Zopf. Übers Bacherl springen wir alten Gämsen. Wegen der vielen Mucken gibt's keine Rast im kühlen Grund. Die Große Krems erreicht, wandern wir schon etwas müde flussaufwärts; kein Bier in Hohenstein, auch nicht in Nöhagen, weil Urlaubssperre! Daher wandern wir gleich entlang des schattigen Flusstales zum Parkplatz zurück. Die Gudenus Höhle wird inspiziert, einer Wandermaus begegnet und die Wanderzuckerln echt verdient. 6 Stunden unterwegs ohne wirkliche Mittagspause, 19,3 km hinter uns gebracht mit +/- 465 Hm und Schlusseinkehr in Weinzierl absolviert.
Wanderführer: Theo M., Fotos Theo + Ingeborg P.