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Wanderberichte

Eine Zugverspätung erzwingt uns zu einer Umplanung, den Anschlusszug in Wr. Neustadt nach Rohrbach erreichen wir nicht, also fahren wir, mit Stehpause, nach Drassburg. Durch den Ort bergan gewinnen wir die Höhe „Schwarzes Kreuz“ und wenden uns nach Südosten. Vorbei am Paulinerkloster wandern wir auf den Krippelberg, Trinkpause beim Sendemast zum Mittagsläuten. Nach Schattendorf hinunter treibt uns der leere Magen. Wir kehren im Sonnenhof ein, der rege Betrieb am Aschermittwoch erstaunt uns. Am Nachmittag lenken wir unsere Schritte zur nahen Grenze mit Ungarn, wir werden uns beim Grenzstein B18 bewusst, dass er vor 100 Jahren gesetzt wurde. Ein langes Asphaltstück ermüdet unsere Füße auf dem Weg zum Schattendorfer Wald, wir steigen wieder bergan und finden nach kurzem Wald-quer-Stück den Höhenweg zum Marzer-Kogel, heute unser höchster Punkt. Die Trockenrasenwiese unterhalb ist voll mit blühenden Kuhschellen. Gut dass wir erst am Nachmittag hier vorbeikommen. Gemütlich geht es zur Bahnstation Marz-Rohrbach hinunter, wir blicken in die untergehende Sonne. 5 Std, 16 km, 280 Hm.
Tourenführer + Fotos: Theo M.

Der Jahreszeit entsprechende Temparaturen, Wind und Wolken und hie und da Sonne begleiten uns durch den Tag und auf der Wanderung von Schönberg am Kamp über Strass nach Wagram. Der Anstieg auf die Höhe, vorbei an der Ruine Schönenburg, bleibt die einzige Bergwertung des Tages. Vom Gaisberg genießen wir den Rundblick und sehen unter uns Strass. Bevor wir im Strasser Hof einkehren machen wir noch eine Runde auf dem Marktplatz: Marienbrücke, Lorettokapelle und Kirche. Gepflegte Gastlichkeit und gutes Essen erwarten uns. Der weitere Weg am Nachmittag führt uns durch Weingärten nach Engabrunn zur gotischen Kirche. Wenig später kommen wir an der neuen Stupa der Buddhisten am Wagram vorbei und erreichen rechtzeitig die Bahnhaltestelle Wagram-Grafenegg. Eine gemütliche Tour. 4 Std., 16 km, 280 Hm. 
Tourenführer + Fotos: Theo M.

Fuhren mit Bus 254 vom Bhf-Liesing nach Hochroterd. Wie vorhergesagt blies uns ein heftiger Sturm um die Ohren, als wir die freie Fläche, mit Blick zum Schneeberg, querten. Jedoch erreichten wir alsbald den Wald und ab dort war der Wind nur noch abgeschwächt spürbar. Im ständigen Auf- und Ab schlängelte sich der Weg über den Eichberg zum Ramaseck. An vielen Stellen war der Wanderweg durch Windbruch und Waldarbeiten verlegt und extrem aufgewühlt, daher war ein flottes Weiterkommen erschwert. Beim Kraftplatz „Sieben-Eichen“ rasteten wir nur kurz und meldeten uns zur Einkehr in der Wienerhüte an, die wir dann nach einer Stunde um Punkt 12 Uhr erreichten. Rasch und gut verpflegt wanderten wir danach über den Forstweg hinunter zum Kollegium Kalksburg, folgten ein Stück dem Liesingbach nach Rodaun, um mit dem Bus 60A nach Hause zu fahren. 13 km in 4¼ Std., mit +180/-460 Hm.
Tourenführer: Herbert H.  Fotos: Sigi F., Herbert H.

Ruhiges sonniges Wetter begleitet uns von der Früh weg. Vom Bahnhof Weissenbach wandern wir nach Neuhaus und nehmen den Anstieg zum Peilstein, doch biegen wir bald links ab in den Ägydigraben, einer Forststraße folgend. Theo findet einen Steig bergwärts entlang von Grenzsteinen, der in den markierten Weg rund um den Peilstein mündet. Recht alpin geht es nun am Fuß der Peilsteinfelsen weiter. Der gepflegte Steig fordert volle Aufmerksamkeit, lässt uns immer wieder Halt machen, um staunend nach oben zu blicken. Über Holzschlag nehmen wir den Weg nach Nöstach hinunter. Wir kehren im Gasthaus zum "Grünen Baum" ein. Frau Margit serviert das vorbestellte Essen für unsere Gruppe. Nach einer Stunde wieder raustreten zum Gruppenfoto, und ab geht es auf einem gemütlichen Waldweg nach Hafnerberg. In der Basilika macht uns Edith auf einige Besonderheiten aufmerksam. Auf dem Weg nach Weissenbach blicken wir nochmals auf die Felsen des Peilstein hinüber, mühen uns auf einem von Forstmaschinen zerwühlten Wegstück, dann noch eine kurze Steigung und bald geht es leichten Schrittes bergab. Wir erreichen ohne Hast den Ort und den Bahnhof. Ein Dankeschön für den erlebnisreichen Tag.
5¼ Std, 16 km, 570 Hm.
Tourenführer + Fotos: Theo M.

 

Als sich die Wandergruppe von 19 Teilnehmern beim Römertor von Traismauer zum Foto sammelt und sich dann durch das Ortszentrum zur Traisenbrücke bewegt, steht der Verkehr still. Aber bald sind wir weg vom Verkehr, es geht eben dahin über Felder nach Wagram ob der Traisen. Wolken und Sonne machen Stimmung. Der Weg durch die Kellergasse und das „Loamstückl“ beeindruckt uns. Dann wandern wir durch Weingärten, genießen die Aussicht aufs Tullnerfeld und die Donau. Auf dem Schiffberg angekommen machen wir kurze Pause. Ein blauer Himmel umgibt das Wetterkreuzkircherl, die Sonne blinzelt aus den Wolken. Ein kurzes steiles Wegstück lässt uns etwas schnaufen, dann geht es wieder dahin zum Spatzenberg und weiter nach Krustetten. Die Sonne hat sich inzwischen durchgesetzt. Nach drei Stunden kehren wir beim Heurigen Geppel-Mayer ein und stärken uns. Auf dem letzten Stück nach Paudorf führt uns der Weg durch Obstgärten. Ein Blick zum nahen Stift Göttweig lässt uns innehalten. Der Hellerhof in Paudorf ist ein Muss, hier hat sich ereignet, was der Komponist Kienzl im "Evangelimann" zum Opernstoff machte. Man erinnert sich an „Wir sind Kirche“- Pfarrer Udo Fischer, der mit Bischof Krenn Ärger hatte. An der Bahnhaltestelle endet die abwechslungsreiche Wanderung. 4½ Std, 16km, 250Hm.
Wanderführer + Fotos: Theo M.