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Wanderberichte

5 Std, 17 km, 600 Hm. Tourenführer + Fotos: Theo M.
Start in Bacharnsdorf / Wachau.  Der vom nächtlichen Regen geschwängerte Dürrenbach rauscht durch das Kupfertal, an den Gräsern glitzern die Wassertropfen in der Sonne und die Kühle des Waldes bewegt unsere Schritte. Auf dem Welterbesteig wandern wir hinauf nach Maria Langegg. Wie durch eine Klamm führt der Weg, granitfelsenbewehrt. Auf der Höhe empfängt uns eine erfrischende Brise. Übers Kastlkreuz erreichen wir den Wallfahrtsort, besuchen die Kirche und kehren im Langeggerhof zur Mittagsrast ein, Dinner im Grünen. Die Sonne steht gerade über uns, da machen wir uns auf dem Weg 05 bergauf nach Goldreut folgend. Es treibt uns die Schweißperlen auf die Stirn, die Steigung ist bald überwunden, die Rote Wand unser nächstes Ziel. Leider bleibt nicht viel Zeit die Aussicht zu genießen, denn wir wollen hinab durchs Buchental und rechtzeitig den Autobus nach Krems erreichen. In Hofarnsdorf  beginnt eine lange Rückfahrt.

100 Jahre Grenzsteine / Österreich-Ungarn im Ödenburger Gebirge                   

Mit der Bahn nach Deutschkreutz, mit Taxi nach Ritzing. Am Ortsende beginnt unsere Wanderung. Es ist angenehm warm, im Wald ist es kühl. Der Regen vom Vortag macht weiche Forstwege.Durch den Buchwald zum Sonnensee - ein umzäuntes Badeareal, durch den Tiefen-Graben zum Hohen-Riegel. Beim Stein B32 kommen wir an die Grenze. Auf einer Wiese der Aussichtsturm, Zeit zum Rasten. Dann folgen wir den Grenzsteinen bis B28 zum Herrentisch. Rast. War der Weg bisher durchaus touristisch, zeigt sich der weitere Abschnitt entlang der Grenze "wildschweingepflegt". Bei Stein B 25-7 verlassen wir den Grenzweg, bergab, bergauf nähern wir uns Rohrbach. Eines Einheimischen Rat folgend finden wir auch rasch zum Gasthaus, 5 Biere - eine „Tut Gut“ – Selbstverständlichkeit. Den Weg zum Bahnhof schaffen wir danach locker. Eine denkwürdige Tour mit 5½ Std, 19 km, 450 Hm
Tourenführer + Fotos: Theo M.

Ein Sommertag. Durch den Ort Wiesen suchen wir schon die Schattseite der Hauptstraße. Nach einem steilen Straßenstück die erste Pause. Im Wald ist es erträglich, wir sammeln Höhenmeter und kommen beim Tobiaskreuz zum Grenzweg. Rechts am Krieriegel vorbei erreichen wir bald den neuen Aussichtsturm auf dem Steinkogel und machen Mittagsrast, die Sitz- und Liegeplätze sind uns willkommen. Danach geht es eben dahin, knapp vor dem Bergkogel nehmen wir den gelb markierten Steig hinunter nach Eichbüchl und kehren beim Heurigen Flatischler ein. Erholt wandern wir nach Katzelsdorf, furten die ausgetrocknete Leitha, gehen durch die Au, machen einen Blick zum Schloss und schleppen uns in der Hitze des Nachmittags zum Bahnhof.
Ein Danke für den sommerlichen Wandertag. Gesamt 4½ Std, 17 km, 380 Hm.

Tourenführer + Fotos: Theo M.

   

Die Halbtageswanderung starteten wir, nach Anfahrt mit Bus 38A, am Leopoldsberg. Die Anlage ist seit Jahren Baustelle, daher einen Rundgang zu den Terrassen mit Blick über‘s Donautal, noch bei Schönwetter. Am Klettergarten und der Josefinenhütte vorbeikommend zogen bereits dunkle Wolken auf. Die Sicht vom Kahlenberg war schon sehr getrübt und es donnerte. Brachen den Weiterweg ab und warteten fast ein Stunde ein doch sehr heftiges Gewitter mit Wolkenbruch in der verglasten Veranda im Cafe ab. Überlegten dabei, ob und wie wir weiter gehen wollen, und beschlossen, über die Sulzwiese und die Wildgrube in Richtung Krapfelwaldl runter nach Grinzing die Tour abzukürzen. Es war ja wieder schön geworden, der Weg jedoch teilweise sehr matschig. Mit Schlusseinkehr beim Heurigen wurde der Tag dann doch noch recht vergnüglich.  8,5 Km, 3½ Std., +150 / -350 Hm.
Tourenführer: Herbert H. Foto von Herbert + Toni V.

           
 

Von der morgendlichen Frische in Wien ist in Grimmenstein nichts mehr zu spüren. Wir wandern in einen frühsommerlichen Tag hinein. Und der etwas steile Anstieg auf den Kulmriegel fordert uns heraus. Statt einem Gipfelkreuz finden wir einen ummauerten Rastplatz vor. Eben geht es nach Eben hinein, die Obstbäume blühen, der Schneeberg zeigt sich im weißen Kleid, paradiesisch. Vor Molfritz zwickt uns noch eine lästige Steigung, aber dann fallen wir nach Haßbach hinunter. Der Kirchenwirt - heute Jausenstation, ein Ein-Mann-Betrieb; Hauptsache wir bekommen etwas zu essen und zu trinken, das Haßbacher-Bier war leider aus. Nach der Mittagsrast müssen wir wieder bergauf Richtung Gramatl, aber dann wandern wir locker durch einen ausgedehnten Heidelbeerwald um den Eichberg herum, queren die Autobahn, und haben bald St. Valentin im Blick. Nach Pottschach zur Bahn hält uns dann nichts mehr auf.
Gesamt 6 Std, 19,5 km, 750 Hm.

Tourenführer + Fotos: Theo M.