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Wanderberichte

Dunkle Wolken als wir von der Endstelle der Linie 26 in Strebersdorf losmarschierten. Durch Siedlungsgebiet ging es zum Einstieg in den Klausgraben, folgten diesem rauf zum Magdalenenhof. Im Rückblick hatten wir Fernsicht weit über Wien hinaus bis zu den kleinen Karpaten (Thebener Kogel). Kurz danach die erste Rast bei den Bildbäumen. Am Forstweg kamen wir zum geschlossenen Gasthaus Gamshöhe - ein Pächter wird hier gesucht. Nur noch ein kurzer Anstieg war es zum höchsten Punkt, der Elisabethhöhe. Zarte Sonnenstrahlen setzten das Donautal und die weitere Umgebung in schönes Licht. Wählten die Markierung des N.Ö.- Rund-wanderweges, der uns hinunter nach Hagenbrunn führte. Beim Heurigen "Oberschil" in der Schlossgasse 17 war für uns reserviert. Verbrachten dort 1½ Stunden mit Verköstigung vom reichhaltigen, geschmackvollen Buffet. Bei schöner Wolkenstimmung - (Postkartenhimmel) -  wurden am Nachmittag die letzten Km nach Stammersdorf entlang von Weinrieden, durchs Herrenholz und vorbei an der Schießstätte bewältigt. Mit der Linie 30 erfolgte die Heimfahrt.
14,5 km in 5 Std. mit +/- 280 Hm.
Wanderführer+Fotos Herbert H.

 

In Hochstraß begrüßt uns der Winter mit Schneeregenschauer, aber das hält die unerschrockene Wandergruppe nicht auf. Mit flottem Schritt wandern wir zum Hasenriegel, der Regen hat inzwischen aufgehört. Bei der Falkensteiner Hütte machen wir kurze Rast. Dann geht es auf morastigem Weg bergab zum Großgrabenhof. Über's Bacherl springen wir zum Anstieg nach Steineckl. Ein Blick zum Schöpfl und das schaurige Wetter erfasst auch uns. Im Graupelschauer marschieren wir hinunter nach Altlengbach zum Kirchenwirt. Als wir gegen 14 Uhr aufbrechen, schauert es wieder. Nach Maria Anzbach will  jetzt keiner mehr, so nehmen wir alle den Bus nach Eichgraben. Beim Bahnhof angekommen scheint die Sonne. Abwechslungsreich sowohl der Weg als auch das Wetter. 3 Std., 10 km, +230/-490 Hm. 
Tourenführung und Fotos Theo M.

 

 

Auch wenn Regen angesagt ist, warum zu Hause sitzen! Der Vormittag beschert gutes Wanderwetter, so nehmen wir von Drösing aus Kurs auf die Marchauen, wenig Wind, die Sonne blinzelt  uns zu. Dann geht es immer auf dem Marchdamm entlang, südwärts nach Jedenspeigen. Im Gasthaus zum „Rudolf von Habsburg“ kehren wir zur Mittagsrast ein. Die Hausmannskost schmeckt vorzüglich - die Rindsuppe wirklich echt, Kraut mit Knödel zum Schweinsbraten, Dillfisolen zum zartweichen Rindfleisch. Ein Lob der Köchin! Aber wie lange noch, die Wirtsleut' sind schon in Pension, machen aber weiter, weil es sie noch freut. Am Nachmittag wandern wir übers Ungerfeld, es fängt an leicht zu nieseln. Wir blicken hinab auf das Schlachtfeld von 1278 und kommen gegen den Wind kämpfend zum Gedenkstein der Schlacht zwischen Rudolf von Habsburg und Ottokar von Böhmen. Dürnkrut, ein stiller Ort; am Schloss vorbei erreichen wir im gemütlichen Schritt die Bahnhaltestelle. Mit dem Zug fahren wir in den Regen hinein.  4 Std, 15 km, 30 Hm.
Tourenführer + Fotos: Theo M.


Mit der Badnerbahn erfolgte die Anfahrt nach Baden um die Trasse der I. Wr. Hochquellwasserleitung zu bewandern. Die dunklen Wolken über dem Anninger bekamen rasch blaue Lücken. Bei teilweisem Sonnenschein und kühlem Wind stiegen wir durch den Kurpark rauf zum Einstieg. Der Weg war teils vereist, dann wieder gatschig, so dass wir die Wanderstöcke auspackten. Gumpoldskirchen zeigte sich menschenleer und nach drei Stunden kehrten wir im Klostergasthaus Thallern ein. Beschlossen danach, die Badnerbahn von Neu-Guntramsdorf für die Rückfahrt zu nehmen, um uns den Stadthatscher durch Mödling zur S-Bahn zu ersparen.
4 Std., 13 km, +160/- 190 Hm. 
Tourenführer + Fotos Herbert H. + Lotte K.

 

Wander 3-er und 11-innen nutzen den wettermäßig schönsten Tag der Woche zu einer winterlichen Wanderung ohne Schnee, aber dennoch mit eisigen Wegstellen. Von Rekawinkel ausgehend folgen wir umgekehrt dem Weg 04 über die Steinberge und kommen zur Mittagszeit zeitgerecht beim Wienerwaldhof, früher Gasthof Rieger, an. Wir kehren ein, das Essen kommt schnell, man isst gut, aber nicht billig. Nach der Mittagspause teilt sich die Gruppe, 4-innen machen es kürzer und gehen nach Tullnerbach zur Bahn, die anderen wollen auf den Troppberg. Die Aussicht von der Warte ist in der Nachmittagssonne nicht so aussichtsreich. Danach heißt es nach Purkersdorf hinauswandern, eineinhalb Stunden ist angeschrieben, wird leicht zu machen sein, aber es kommt dann anders: Auf weite Strecken ist es winterlich, eisig, vor allem der breite Forstweg fordert volle Konzentration. Dass wir unfallfrei hinunter gekommen sind, ist den geübten Wandersleuten gutzuschreiben, und: die Wienerzuckerln am Ende erfreuen als verdiente Belohnung.
5 Std, 17 km, 350 Hm.
Tourenführer + Fotos: Theo M.