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Wanderberichte

SONNWENDSTEIN >>> Eine Tour - etwas anders als geplant - 6 Std, 18 km, +700/-1.000 Hm!
Schon bei der Anfahrt mit der Bahn wird klar, heute keine Tour mit Aussicht! Daher Umplanung: Wir fahren gleich bis Semmering Bhf. Das Stück zur Passhöhe ist schnell überwunden. Im Nebel wandern wir mit flottem Schritt auf der Johannesloipe hinein in den Dürrgraben. Es regnet nicht und es ist auch nicht kalt, der Anstieg hinauf zum Erzkogel bringt uns ins Schwitzen. Die Wolken wollen nicht aufreißen, so verweigern wir den letzten Anstieg zum Sonnwendstein, steigen ab zur Bergrettungshütte und nehmen den Weg zum Kummerbauer. Wir stapfen stellenweise durch Schnee und mühen uns den steinigen Weinweg hinab. Verdiente Einkehr nach 4 Stunden. Nach ausgiebiger Stärkung nehmen wir den fordernden Steig zur Schanzkapelle, dort Pause, dann noch der Abstieg über Himmelreich nach Schottwien. Endlich finden müde Beine ihre Ruhe beim Warten auf den Bus nach Gloggnitz. Eine Wanderleistung, die mit sich zufrieden macht.
Tourenführer + Fotos: Theo M.

 

Bei der Anreise von Wien nach Hohenruppersdorf sehr bedenkliche dunkle Bewölkung. Der Start erfolgte gegen 10 Uhr beim Bahnhof und der Himmel zeigte alsbald blaue Flecken. Durch den Ort ging es rauf zu Kirche. Wir machten einen kleinen Umweg durch die neue Siedlung, bevor uns der geplante Feldweg durch die Niedersulzer-Lüsse zur Anhöhe 249 führte. Mittlerweile hatte die Sonne Oberhand gewonnen und ließ die blühenden Obstbäume und die Rapsfelder erstrahlen. Erreichten das Museumsdorf Niedersulz in dem wir uns ausführlich umsahen. Waren von der Vielfalt der in etwa 80 Objekten ausgestellten Sammlungen angenehm überrascht. Verbrachten daher etwas längere Zeit vor Ort und kamen entsprechend verspätet nach Texing zur Einkehr im Gasthaus "Oase am Teich". Entlang der 14 Fischteiche wanderten wir in dem idyllischen Tal, bevor wir auf die Anhöhe „In der Hölle“ stiegen. In der Karte eingezeichnete Feldwege sind vermutlich wegen Grundzusammenlegungen nicht mehr existent. Da jedoch Hohenruppersdorf durch gute Fernsicht ins Blickfeld kam, war es kein Problem, unser Tagesziel anzupeilen. In der Abendsonne wurde noch Rast am Bahndamm gehalten, bevor es über Martinsdorf zum Parkplatz zurück ging. Waren sieben Stunden, mit Besichtigung, Einkehr und Trinkpausen, für die 14,5 km und +/-160 Hm in herrlicher Umgebung gemütlich unterwegs. Erst bei der Heimreise fielen einige Regentropfen. 
Tourenführer: Herbert H. Fotos: Lotte K. Video>> https://youtu.be/gqL_ZM14GNM

Bewegter Wienerwald in der Karwoche, von Purkersdorf / Sanatorium aus. Die Rudolfshöhe ist unser erster Wanderpunkt. Auf dem Anstieg ist uns warm geworden, oben auf der Aussichtswarte aber verbläst uns der Wind. Weglos geht's hinunter in die Baunzen - eine Herausforderung - wie der Laabersteig bergauf. Mittagspause am Rastplatz. Die Forststraße nach Roppersberg lässt Tempo zu, hinunter nach Vanas, wir queren die Laaber Straße und nehmen den letzten Anstieg zum Hockstöckl mit Hochspannungsmast. Das letzte Stück dann auf bequemem Waldweg nach Breitenfurt-West. Danach ein gemütlicher Ausklang im Gasthof Kühmayer.
4 Std, 15 km, + 680/- 580 Hm. 
Tourenführer + Fotos: Theo M.

  

HoGö - Eine Kaltfront zwingt zur Absage des Grenzganges. So wird das Weinviertel - etwas wetterbegünstigt - zum Wandergebiet erkoren. Die unerschrockene Gruppe wandert vom Bahnhof Hollabrunn durch die Stadt, durch die Waldgasse bis zum Wald und durch den Wald zur windumwehten Koliskowarte auf dem Gaisberg. Immer im Wald, bergab, bergauf erreichen wir den Rossberg und suchen nach einem geeigneten Mittagsplatz, ungeheizt und kalt, aber mit Sitzgelegenheit auf Baumstämmen. Nach kurzer Rast bewegen wir uns wieder bergab und bergauf zum Hundsberg und folgen dem markierten Weg hinunter nach Göllersdorf (ohne Einsitzmöglichkeit) zum Bahnhof. Den Fitnesstest haben alle bestanden, mit 4,5 km/Std. waren wir gut unterwegs. Gesamt 3½ Std., 16 km, 320 Hm.
Tourenführer + Fotos: Theo M.

 

Mit PKW auf der Mautstraße rauf zum 1. Parkplatz, um unsere Wanderung entlang der Ostseite bei Sonnenschein zu starten. Steinböcke beobachteten uns und wir blickten vom Skywalk runter auf die „Neue Welt“ und weit darüber hinaus vom Neusiedlersee bis zum Stuhleck. Gemütlich dahinwandernd erreichten wir zur Mittagseinkehr das GH Luf. Genossen an einem „Sonnentisch“ die exzellenten Speisen zu sehr moderaten Preisen. Danach ging es durch Wald westwärts in Richtung zur Kleinen Kanzel und zum Wildgehege, wo wir länger Rast hielten. Es folgte ein etwas steilerer Abstieg und wir beschlossen, im GH Postl noch eine Kaffeeeinkehr zu halten, bevor wir, wiederum entlang der Ostwände, die Hohe-Wand-Runde beendeten. 12,25 km, 4¾ Std., +/- 480 Hm.
Tourenführer: Herbert H.,  Fotos: Lotte K. + Isolde R.