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Wanderberichte

Die Wettervorhersage hat wieder einmal zu einer größeren Ausrückung verlockt. Am Wandertag vormittags Novemberwetter mit Nebel, aber doch +12° und Herbstsonne am Nachmittag. Wir gehen die Tour forsch an, denn unser angepeiltes Gasthaus in Schrattenthal sperrt um 13 Uhr. Über den Grillitsch spurten wir quer nach Obernalb, durch die Kellergasse hinauf zum Rossberg und Famenberg, dann echt querfeldein nach Schrattenthal, der kleinsten Weinbaustadt in Ö! Mittagsrast, es gibt wie vorbestellt Gulaschsuppe und Apfelkuchen als Draufgabe. Danach machen wir kurz einen Stadtrundgang mit Schloss, Stadttor, Stadtgraben – und weiter wandern wir über den Kalvarienberg nach Pillersdorf zur Öhlbergkellergasse mit ihren bis zu 600 Jahre alten Gewölben. Übers Ödfeld und den Altenberg erreichen wir Zellerndorf. Wir schauen zur gotischen Kirche mit Karner, gehen dann kurz die Pulkau entlang und durchs Lagerhausgelände (ein Abschneider) zum Bahnhof.
Gesamt 4½ Std., 18 km, 200 Hm.

Tourenführer + Fotos: Theo M.

 

Dem Wetterbericht nach ist Nebel bis zum Nachmittag zu erwarten, aber in Merkenstein haben wir schon herrlichen Sonnenschein und genießen die Herbstfarben bis zum Eisernen Tor, wo wir im Freien Mittagspause halten. Über Karlsruhe und Sooßer Lindkogel erreichen wir die Vöslauerhütte. Eine Kaffeejause stärkt uns für die letzte Wegstrecke.
Gesamt 4¼ Std., 14 km, +/- 750 Hm.
Tourenführung + Fotos: Linda H.

Mehrmals wegen Schlechtwetter verschoben, sollte laut den Meteorologen prächtiges Herbstwetter herrschen. Aber dicker Nebel bei der Anfahrt nach Unterrohrbach, der sich nicht und nicht hob. Vom Waschberggipfel daher „Null-Sicht“ und so beschlossen wir vorzeitige Einkehr. Die Mittagssirenen heulten, als wir zur Kapelle am Michelberg aufstiegen. Nebel und kühler Wind ließen uns nur kurz verweilen, und so wanderten wir runter in Richtung Rohrbachtal. Wählten den falschen Weg entlang des Wiesenbaches, deshalb mussten wir uns einen unmarkierten Forstweg rauf zum Toblerberg suchen. Kurz vor 14 Uhr setzte sich die Sonne doch noch durch und die Burg Kreuzenstein kam ins Blickfeld. Die Adlerwarte kannte schon jeder und so wanderten wir in der Nachmittagssonne auf der Alten Poststraße dem Tagesziel entgegen. Beim Asperlkeller genehmigten wir uns noch ein Glas Sturm. Gesamt: 19,3 Km, 5½ Std., +/- 470 Hm.
Tourenführer + Foto: Herbert H.

Bergauf-Bergab von Willendorf aus, den ersten Berg von Süden her angegangen, das letzte Stück auf dem Irmasteig: erraten, es ist der Kienberg. Die Herbstsonne begleitet uns. Nach Netting geht es hinunter und weiter zum Mitterberg, unser nächstes Ziel. Gerade hinauf gehen wir ihn an, ein „Weg der Stille“. Oben angekommen Pause bei der Wildfütterung, Abstieg auf unbekannten Wegen. Inzwischen ist es Zeit geworden an das Mittagessen zu denken - beim Puchegger in Winzendorf. Danach geht es langsam wieder bergauf, irrtümlich stehen wir am Gipfel des Schlossberges, aber das Handy zeigt uns den Weg zurück zur Markierung. Den Engelsberg umgehen wir, den Größenberg schenken wir uns, und so kommen wir zeitgerecht zur Bahnhaltestelle Brunn a.d. Schneebergbahn. Der angesagte Regen hat sich dankenswerter Weise verspätet. Gesamt: 5½ Std., 18 km, 700 Hm. Tourenführer und Fotos: Theo M.

 

Eine Wanderung mit langen Geraden, mit Umweg, mit Sperren, aber mit einem geradezu idealen Wanderwetter. Von Deutsch-Altenburg über die Donaubrücke - der Verkehr rauscht vorbei, Blick in die Baumkronen - dann tauchen wir in den Auwald ein. Entlang des Tiergartenarms bis zur Donau - kein Übergang dort, wo der Russbach in die Donau mündet - das zwingt zum Umweg. Jägerwiese mit Rast, Loimersdorfer Wiesen, Markthof mit Rast. Schlosshof, das Areal ist jedoch abgesperrt. Wir verzichten auf die Einkehr im Gasthaus, bleiben auf der Straße nach Marchegg und genießen dafür die kurze, aber verdiente Schlusseinkehr am Bahnhof Marchegg.
Gesamt 5½ Std., 22 km, 80 Hm. Tourenführer und Fotos: Theo M.