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Wanderberichte

1. Tag:  Anreise mit 3 PKWs nach St. Peter in der Au, Autoumstellung nach Weistrach. Noch im Schatten durchs "Burgholz", aber über die Freiflächen kamen wir jedoch ganz schön ins Schwitzen. Daher einige Trinkpausen eingelegt, die urigste war bei einem "Mostbrunnen". Mittagseinkehr beim Plattenwirt, um danach mit schönen Weitblicken dem Ziel Weistrach zuzustreben. Fuhren weiter ins Quartier nach Großraming, wo uns beim Abendessen ein Gewitter vom Gastgarten ins Innere des Kirchenwirtes vertrieb. 17 km, 5 Std. +/- 530 Hm.

2. Tag:  Morgennebel der sich rasch hob, als wir zum Start unserer Tour die Autos am Parkplatz “Bamacher” abstellten. Durch Wald ging es zügig ansteigend zu einem Forsthaus, wo wir Rast einlegten. Ein Zickzacksteig führte uns weitere 300 Höhenmeter rauf zur Ennserhütte. Nach ausgiebiger Pause nahmen wir den Almkogel in Angriff. Der Weg war stellenweise recht mühsam, dafür wurden wir am Gipfel mit Rundumsicht belohnt. Wiederum retour zur 2. Einkehr in der Ennserhütte. Ein Harmonikaspieler und Toni mit Tanzeinlage sorgten für Almstimmung. Der Abstieg erfolgte über den steilen Danzersteig zur Forststraße, der wir bis zu unseren Autos folgten. Abends flüchteten wir neuerlich vorm Regen in die Gaststube. Ein Gast - Hr. Prof. Roman Türk, Präsident des Österr. Naturschutzbundes - hatte uns schon beim Frühstück einen Vortrag über Moose und Flechten angeboten. Wir lauschten den Ausführungen interessiert und staunten, welch große Bedeutung diese für die Natur haben. Tourdaten: 11 km, 5½ Std., +/- 855 Hm.

3. Tag:  Leicht bewölkt, aber schwül, als wir von Brunnbach gleich steil durch Buschwald aufstiegen. Eigenartige Überstiege und fehlende Markierungen erschwerten etwas das Weiterkommen. Es wurde aber besser als wir am Höhenrücken auf schönen Waldwegen südwärts wanderten. Kurz vor der Anlaufalm mussten wir uns 50 Hm einen recht steilen Steig hochkämpfen. Auf der Alm gab's kaum Betrieb, aber sehr gute Verpflegung. Da Wolken aufzogen war flotter Aufbruch nötig um den 1½ Stundenabstieg trocken zu bewältigen. Nur wenige Tropfen fielen, als wir in Brunnbach noch auf ein Getränk einkehrten. 15 km, 5½ Std., 620 Hm.  

4. Tag:  Lt. Wetterbericht ab 9h Regen vorhergesagt. Die “Hohe Dirn” wäre geplant gewesen. Da die Wolken recht tief hingen schlug Heinz einen Rundweg bei Losenstein vor. Vom Bahnhof folgten wir den Marken zur Schosserhütte. Der Steig scheint aber wenig begangen zu sein, umgestürzte Bäume erschwerten den Anstieg auf 620 Meter. Daher wanderten wir auf der Straße runter ins Ennstal. Bei der Roten-Wand Kapelle wurde gerastet, wenig später waren wir wieder beim Ausgangspunkt. 7 km, 2¼ Std., +/- 360 Hm.
Auf der Heimfahrt hatten wir einige heftige Regenschauer und waren am frühen Nachmittag in Wien.

Summe techn. Daten: 50 km mit 2.355 Hm, Gehzeit: 18¼ Std. 
Tourenführer: Herbert H., Fotos: Isolde R.

Auf Grund des unbeständigen Wetters wurde der Start der Wanderung von Türnitz nach St. Aegyd am Neuwald verlegt, da hier mehrere Varianten zur Verfügung stehen. Von der Straße geht es hinauf zur Osterkogelsiedlung und weiter zur Fischerpromenade. Über einen alten Waldsteig, der leider in zwei Bereichen durch Waldarbeiten etwas zerstört ist, steigen wir zur Zdarskyhütte auf. Während der Mittagsrast beginnt es kräftig zu regnen. Da sich der Nebel nicht hebt und auch der Regen nicht zur Gänze aufhört, sondern nur schwächer wird, steigen wir auf dem direkten Weg - Wancura Steig - nach St. Aegyd ab. Gesamt 3½ Std., 8 km, +/- 500 Hm.
Wanderführer: Werner K., Fotos: Herbert St.

Die angesagte Gewitterneigung hatte abschreckende Wirkung, nur 4 Mutige stellen sich dem Wagnis und fahren auf das Preiner Gscheid. Bedeckter Himmel aber kein Regen, dennoch nasses Gras und Unterholz nach nächtlichem Gewitter. Daher auf dem ersten Kilometer bereits durchnässte Schuhe. Ab dem Tattermannkreuz steiler Anstieg Richtung Trattenkogel durch nebelverschleierten Wald. Die Forststraße Richtung Kampalpe lässt uns bis auf ein Hindernis durch Waldarbeit rasch weiterkommen. Mittagsrast auf der Kampalpe. Die Sonne hat sich durch die Wolken gekämpft und begleitet uns auf dem weiteren Weg zur Ochnerhöhe. Bis zum Bahnhof Semmering ist's aber noch ein weiter Weg mit Hindernissen durch umgebrochene Bäume im Raum Pinkenkogel.  6 Std Gehzeit, 20 km, 650 Hm.

Tourenführer + Foto: Theo M.