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Wanderberichte

1.Tag: MO 21.10. Mit 3 PKWs erfolgte die Anreise der 8 Teilnehmer nach Weitra. Bei fast sommerlicher Temperatur starteten wir - nach Autoumstellung - beim Bhf  in Gmünd. Am Asangteich vorbei und einem Stück auf der Straße nahm uns der Wald auf. Vor Dietmans wurde auf Baumstämmen gerastet. Querten den Ort und es folgte der Anstieg zur „Steinernen Stiege“. Über den Friedrichshof kamen wir hinunter nach Ulrichs. Beim Ortsteich rasteten wir, bevor es rauf nach Weitra ging. 5 von uns kehrten gleich ein, die Autofahrer holten die PKWs von Gmünd und folgten zum Abendessen nach. Zur Nächtigung fuhren wir rauf zum „P“ Nebelsteinhütte. Genehmigten uns noch Getränke, bevor Bettruhe angesagt wurde. 4¾ Std.; 17,4 km, +365/-230 Hm.

2. Tag: DI 22.10. Den Sonnenaufgang am neu gestalteten Gipfelplateau erlebt und nach dem Frühstück übriges Zeug in die Autos verladen. Mit Tagesrucksack wanderten wir am neu angelegten Erlebnisweg, fast nur bergab, nach Maißen. Danach über Holzmühle, Harbach und den Wultschau-Bach entlang ging‘s bis nach Weitra zur Mittagseinkehr. Danach Autos geholt und zur Blockheide Eibenstein gefahren. Wanderten dort eine große Runde zu den interessantesten Steingebilden. Bei Einbruch der Dunkelheit erreichten wir unser Quartier für 2 Nächte in Heidenreichstein.  5½ Std.; 21,2 km, +248/-705 Hm.


3. Tag: MI 23.10.
Wie üblich 1 PKW bleibt vor Ort. Fahren nach Waidhofen a.d. Thaya. Schauten zur größten Waldrapp-Voliere der Welt, besuchten die Kirche und den Hauptplatz. Es war recht nebelig, als wir gegen 10 Uhr den Marken des 630er, Thayatalweg, aus der Stadt hinaus folgten. Die Orte Brunn und Buchbach wurden passiert, leider alles nur auf Asphalt. In Artolz die Überraschung: Wir wurden von zwei Damen zu Kaffee eingeladen um unsere Mittagsrast im Gemeindehaus zu verbringen. Proviant hatten wir dabei, und so verblieben wir mit Plaudern eine gute Stunde. Die Sonne setzte sich zwischenzeitig durch, der Weg wurde wanderfreundlicher, so dass die Tour über den Winkelauer-Teich nach Heidenreichstein recht angenehm wurde. Am Stadtplatz fanden wir einen sonnigen Platz im Café. Nur noch ein kurzer Weg war es dann  ins Quartier zum Abendessen. Wie üblich wurden noch die Autos geholt. 5½ Std.; 21,1 km, +313/-251 Hm.


4. Tag: DO 24.10. Starker Nebel, kaum 100 Meter Sicht, als wir gegen 9 Uhr über Drosendorf und Karlstein nach Raabs fuhren. Schade, denn gerade entlang der Thaya geht der Wanderweg im leichten Auf und Ab dahin. Diesen Teil wollen wir, sollten weitere Etappen geplant werden, unbedingt noch einmal gehen. Rasteten beim Umlaufberg bei einer Unterstandshütte, kamen danach an einigen Mühlen und E-Werken vorbei nach Speisendorf. Speisen gab‘s dort keine, dafür aber unter der Kirche einen schönen Rastplatz. Mittags kämpfte sich die Sonne mühsam durch und somit wurde es doch noch ein schöner Herbstnachmittag. In Karlstein angekommen wurde vor der Heimreise im Mühlbach-Stüberl Einkehr gehalten. Um 18h waren wir wieder in Wien. 3½ Std.; 13,6 km, +278/- 269 Hm.
Techn. Daten:  73,3 km in 19¼ Std., +1.204 /-1.455 Hm sowie 480 km per PKW.
PS:: Die Wegmarkierungen waren hervorragend.

Tourenführer: Herbert H.  Fotos: Domi M.  VIDEO >>Waldviertel/Thayatal:  https://youtu.be/dlsxnf2p0RA 

Die Wettervorhersage hat wieder einmal zu einer größeren Ausrückung verlockt. Am Wandertag vormittags Novemberwetter mit Nebel, aber doch +12° und Herbstsonne am Nachmittag. Wir gehen die Tour forsch an, denn unser angepeiltes Gasthaus in Schrattenthal sperrt um 13 Uhr. Über den Grillitsch spurten wir quer nach Obernalb, durch die Kellergasse hinauf zum Rossberg und Famenberg, dann echt querfeldein nach Schrattenthal, der kleinsten Weinbaustadt in Ö! Mittagsrast, es gibt wie vorbestellt Gulaschsuppe und Apfelkuchen als Draufgabe. Danach machen wir kurz einen Stadtrundgang mit Schloss, Stadttor, Stadtgraben – und weiter wandern wir über den Kalvarienberg nach Pillersdorf zur Öhlbergkellergasse mit ihren bis zu 600 Jahre alten Gewölben. Übers Ödfeld und den Altenberg erreichen wir Zellerndorf. Wir schauen zur gotischen Kirche mit Karner, gehen dann kurz die Pulkau entlang und durchs Lagerhausgelände (ein Abschneider) zum Bahnhof.
Gesamt 4½ Std., 18 km, 200 Hm.

Tourenführer + Fotos: Theo M.

 

Dem Wetterbericht nach ist Nebel bis zum Nachmittag zu erwarten, aber in Merkenstein haben wir schon herrlichen Sonnenschein und genießen die Herbstfarben bis zum Eisernen Tor, wo wir im Freien Mittagspause halten. Über Karlsruhe und Sooßer Lindkogel erreichen wir die Vöslauerhütte. Eine Kaffeejause stärkt uns für die letzte Wegstrecke.
Gesamt 4¼ Std., 14 km, +/- 750 Hm.
Tourenführung + Fotos: Linda H.

Mehrmals wegen Schlechtwetter verschoben, sollte laut den Meteorologen prächtiges Herbstwetter herrschen. Aber dicker Nebel bei der Anfahrt nach Unterrohrbach, der sich nicht und nicht hob. Vom Waschberggipfel daher „Null-Sicht“ und so beschlossen wir vorzeitige Einkehr. Die Mittagssirenen heulten, als wir zur Kapelle am Michelberg aufstiegen. Nebel und kühler Wind ließen uns nur kurz verweilen, und so wanderten wir runter in Richtung Rohrbachtal. Wählten den falschen Weg entlang des Wiesenbaches, deshalb mussten wir uns einen unmarkierten Forstweg rauf zum Toblerberg suchen. Kurz vor 14 Uhr setzte sich die Sonne doch noch durch und die Burg Kreuzenstein kam ins Blickfeld. Die Adlerwarte kannte schon jeder und so wanderten wir in der Nachmittagssonne auf der Alten Poststraße dem Tagesziel entgegen. Beim Asperlkeller genehmigten wir uns noch ein Glas Sturm. Gesamt: 19,3 Km, 5½ Std., +/- 470 Hm.
Tourenführer + Foto: Herbert H.

Bergauf-Bergab von Willendorf aus, den ersten Berg von Süden her angegangen, das letzte Stück auf dem Irmasteig: erraten, es ist der Kienberg. Die Herbstsonne begleitet uns. Nach Netting geht es hinunter und weiter zum Mitterberg, unser nächstes Ziel. Gerade hinauf gehen wir ihn an, ein „Weg der Stille“. Oben angekommen Pause bei der Wildfütterung, Abstieg auf unbekannten Wegen. Inzwischen ist es Zeit geworden an das Mittagessen zu denken - beim Puchegger in Winzendorf. Danach geht es langsam wieder bergauf, irrtümlich stehen wir am Gipfel des Schlossberges, aber das Handy zeigt uns den Weg zurück zur Markierung. Den Engelsberg umgehen wir, den Größenberg schenken wir uns, und so kommen wir zeitgerecht zur Bahnhaltestelle Brunn a.d. Schneebergbahn. Der angesagte Regen hat sich dankenswerter Weise verspätet. Gesamt: 5½ Std., 18 km, 700 Hm. Tourenführer und Fotos: Theo M.