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Wanderberichte

Noch war’s bedeckt bei -4°C, als wir um 10h vom Wohnpark Alterlaa eine Wanderung entlang des Liesingbaches starteten. Wechselten mehrmals die Uferseite um dem Asphalt auszuweichen. Enten, Reiher, Blaumeisen, Krähen und Spuren vom Biber konnten wir erspähen. Exakt beim Läuten der Mittagsglocken kehrten wir in Oberlaa beim Dorfwirt ein. Bei Sonnenschein setzten wir die Tour fort und über Unterlaa und Kledering kamen wir bei der Mündung der Liesing in die Schwechat ans Ziel. 6 der Gruppe fuhren über Simmering nach Hause, 4 nahmen den Bus 266, der uns über Leobers- und Hennersdorf zur U 6 nach Siebenhirten brachte. 14,4 km, 4 Std., +30/- 70 Hm.
Tourenführer: Herbert H. /  Fotos: Lotte K.

Ein guter Start in das neue Wanderjahr mit Theo.
Mit dem Besuch der Wallfahrtskirche in Loretto und einer Bitte um gutes Wanderwetter beginnt unsere Tour, denn es „feuchtelt“ aus bedecktem Himmel bei +6°. Theo legt einen flotten Schritt vor, biegt gleich einmal zu früh ab und muss dann wildsaumäßig  durchs Unterholz zum Wanderweg durchbrechen. Danach gibt es kein Abweichen mehr. Es geht leicht bergauf, ohne Schwierigkeiten erreichen wir den Rastplatz Schöner Jäger. Der leichte Regen hat inzwischen aufgehört. An der weißen Dreifaltigkeit vorbei führt uns der Weg zur Gloriette. Ab hier geht es bergab hinunter nach Eisenstadt, wo wir im Gasthof Haydnbräu einkehren. Im großen Saal genießen wir das gute und schnell servierte Essen. Mit einem Blick in den Martinsdom beschließen wir die Tour. Die Heimfahrt mit dem Bus dauerte freilich doppelt lang wie die Anreise. 3 Std, 11 km, 200 Hm.
Tourenführer + Fotos: Theo M.

In Wien noch blauer Himmel, in Niederkreuzstetten schon bedeckt. Spürbar ist der Wind auf dem Weg zum Heiligen Berg, Verschnaufpause. Über den Käferberg wandern wir südwärts nach Traunfeld. Ein Abkürzer - übers Bacherl g’sprungen, dann ein durch Jagdlärm erzwungener Umweg nach Kronberg. Durch die Kirchengasse kommen wir zum Gasthaus Holzbauer; Mittagseinkehr. Vorbestellte Speisen verkürzen den Aufenthalt, mager die Weinkarte: weiß, rot und G'spritzter. Rund um Riedenthal führt uns der Weg nach Ulrichskirchen. Foto vor der Kirche, dann ein um Minuten verpasster Zug. In der Abendsonne warten wir auf den nächsten – Lockdown der 4.! Gesamt 4½ Std, 17 km, 285 Hm
Tourenführer + Fotos: Theo M.

   

Novemberwetter mit Hochnebel - kalt, aber windstill - so präsentiert sich der Tag, als wir von Neudörfl wegmarschieren. Der Bergrücken der Rosalia zieht uns an. Unter der Autobahn hindurch nimmt uns der Wald auf. Bei der Marienquelle, einem Sauerbrunnen, halten wir erste Rast, am Mitterriegel die zweite. Radfahrer sind auch unterwegs, Masochisten, die sich den Berg hinaufquälen. Ein Moilafänger-Wanderverein, der die Bänke des Rastplatzes aufgestellt hat, beschäftigt nun Dieter auf dem weiteren Weg zum Gespitzten Riegel und weiter hinaus bis zur Mittagseinkehr in Eichbüchl beim Heurigen Flatischler. Dort erfährt er endlich die Lösung seines Problems: Moila sind Maikäfer! Gestärkt und aufgewärmt gelangen wir im Auf und Ab über Rosental zum Schloss Frohsdorf. Ab hier ist der Wanderführer unkonzentriert, und so erreichen wir mit Umweg gerade noch zeitgerecht die Bahnstation Lanzenkirchen. Die Kaffeepause war somit ein leeres Versprechen, aber wir schaffen eine Gehzeit von 5 Stunden, machen 17 km und 350 Hm.
Tourenführer + Fotos: Theo M.

Furth – Ausgangspunkt für viele Touren, auch diesmal. Der Anstieg über die steile Wiese nach Amöd ist bekannt, es wird uns warm, auch der weitere Weg zum Gaissteiner steigt beständig an. Blendend weiß leuchten die Felsen über dem Gehöft, darüber blauer Himmel und golden das Laub der Buchen. Danach Eintritt ins Reich der Steinböcke durch eine Drehtür zum Wildgatter. Dann noch ein Stück gerade aus unmarkiert bis zu einer Almwiese. Auf der Anhöhe zweigt der Steig zum Gipfel rechts ab, steil geht es hinauf, da taucht ein Rudel Steinböcke vor uns auf. Sie sind gar nicht scheu und beäugen uns wie wir uns hinaufmühen, das muss man erlebt haben. Der Gipfel ist bald erreicht, eine Wandergruppe lagert bereits um das Gipfelkreuz. Wir genießen die Fernsicht, halten kurze Rast. Beim Abstieg machen wir es ungewollt im steilen Gelände den Steinböcken nach – nach diesem Abenteuer sind wir froh, wieder die Almwiese unter den Füßen zu haben. Kurze Pause, Anruf im Gasthaus, dass wir uns verspäten. Dann nehmen wir den Schritt auf und erreichen nach einer Stunde unseren Ausgangspunkt mit Schlusseinkehr beim Kirchenwirt. 
Gehzeit 4½ Std, 9 km, 600 Hm.
Tourenführer + Fotos: Theo M.