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Wanderberichte

DHR - ist ein Name, aber nicht als Weg in der Natur markiert und führt überwiegend auf asphaltierten Straßen und Hoffzufahrtswegen, auch zur Brandstätterkogel-Hütte, unserem Wanderziel. Wir starten bei bedecktem Himmel in Ardagger-Markt vom Parkplatz oberhalb der Kirche. Dass es viel Asphalt gibt merken wir auf Schritt und Tritt. Kollmitzberg, unser erstes Ziel, herrlicher Rundblick, die Kirtagsvorbereitung für das nächste Wochenende ist voll im Gang. Bergab nach Steinödt, bergauf nach Großberg schon in der Sonne, auf dem höchsten Punkt unserer Tour, 550m, ein Gipfelkreuz in der Wiese. Nach guten drei Stunden erreichen wir die nette kleine Hütte auf dem Brandstetterkogel. Wir machen hier Rast, freundliche Bedienung, gutes Essen und was die Asphalthatscherei belohnt, ein überwältigender Ausblick auf Grein und das Mühlviertel. Nach kurzem Abstieg schwitzen wir wieder hinauf zum Gipfelstein, es hat sich aussichtshalber ausgezahlt, dann geht es steil hinunter zur Donau, Greinbrücke. Bis Winkling bleiben wir asphaltgewohnt auf dem Donauradweg, noch ein kurzer Anstieg und unsere Runde schließt sich beim Parkplatz. 5½ Std, 20 km, 685 Hm.
Tourenführer und Fotos: Theo M.

Sieben Wanderfreunde trafen sich am Bahnhof Heiligenstadt um mit dem Bus weiter rauf zum Kahlenberg zu fahren. Bei prächtigem Spätsommerwetter blickten wir von der Terrasse über Wien. An der Stefaniewarte vorbei ging‘s zur Sulzwiese. Kurzer Anstieg zum Vogelsangberg und runter zur Jägerwiese. Den höchsten Punkt von Wien, den Hermannskogel, erstiegen wir auf bequemer Variante und hielten Rast. Danach folgten wir weiter den Grenzsteinen zum Dreimarkstein. Noch einmal schöne Blicke über Wien bevor es etwas steiler hinunter nach Salmannsdorf ging. Kamen durch‘s Villenviertel und folgten einem Weg, der uns durch Weinrieden zum Hintereingang des Heurigen Wolff in Neustift am Walde führte. Im Garten verbrachten wir gemütlich den lauen Abend.
9,5 Km, 3½ Std. Gehzeit +2½ Std. in der Buschenschänke! +270/-470 Hm.
Wanderführer u. Foto: Herbert H.

 

REX bringt uns nach Hötzelsdorf-Geras an einem wolkenlosen Spätsommertag. Auf unmarkierten Wegen, manchmal querfeldein, manchmal furtend durchwandern wir ein unbekanntes Stück Waldviertel. In Nonnersdorf lässt ein Kuhstall tief blicken. Ein altes Wallfahrtskircherl „Maria im Gebirge“ begegnet uns auf dem Weg, wir machen dort Rast auf dem Friedhof, finden im Nebengebäude WC-Anlagen und den Schlüssel zur Kirche. Ein netter Holzplatz mit Blick auf Röhrawiesen lädt eine Stunde später zur zweiten Mittagsrast. In Therasburg gibt es nur ein altes Forsthaus und das Schloss auf dem Berg, umrundet vom Röhrawiesenbach, dem wir bis zur Pulkau furtend folgen. Hinauf zur Hochfläche wandern wir durch den Kroisgraben und erreichen auf dem markiertem Weg 663 Sigmundsherberg. Mit REX fahren wir müde, aber glücklich und „waldviertelgebadet“ heimwärts. 5¼ Std, 19,9 km, +300/-360 Hm.
Tourenführer + Fotos: Theo M.

Bereits eine Stunde früher zu starten wäre gescheiter gewesen. Um 10h bereits hochsommerliche Temperatur als wir durch die Eng und den Mitterbergraben die ersten 6 km mit +760 Höhenmeter zur Knofeleben aufstiegen. Nach der Mittagsrast, auch noch meist durch Wald, folgten wir dem Höhenweg über den Lackaboden hinüber zur weitläufigen Alm auf der Bodenwiese. In der Waldburganger Hütte wurde eingekehrt. Danach folgte der lange Abstieg, auf anfangs teilweise recht steilem Steig, runter zum Bhf Payerbach. Zehn Minuten später rollte der Zug nach Meidling, wo wir kurz nach 20h eintrafen. Gesamt 18,7 km in ca. 6 Stunden mit +/- 970 Hm.

Tourenführer: Herbert H.  Fotos: Siegi F.

  

Die Südlichen Schladminger Tauern, zwischen dem Sölktal und dem Preber, gelten als Geheimtipp für Wanderer. Die noch sehr ursprüngliche Flora und Fauna sowie zahlreiche Gipfel, Bergseen, Hütten und Almen tragen zur Beliebtheit dieser prachtvollen Bergwelt bei. Außerdem ist die steirische Krakau für ihre ausgedehnten Zirbenwälder bekannt. Nach einem schönen Aufstieg vom Parkplatz am Etrachsee im steirischen Krakautal erreichten wir die freundliche Rudolf-Schober-Hütte der Sektion Stuhlecker. Weiter ging es dann zum idyllischen unteren Wildenkarsee. Am Samstag war das Wetter leider etwas wechselhaft. Es ging über die Schimpelscharte Richtung Süßleiteck. Am Sonntag waren für den Nachmittag Gewitter angekündigt. Durch das schöne, einsame Tal des Etrachbaches ging es auf das Hubenbauertörl. Wer wollte, bestieg noch den Lachkogel. Beim Abstieg begleitete uns leichter Regen, weiter unter wurde es aber wieder sonnig. Die Einkehr beim gemütlichen Gasthof am Etrachsee beschloss dieses Wanderwochenende. Der wolkenbruchartige Regen störte uns dort nicht mehr. Besten Dank an die Mitwanderer: Christa, Gertrude, Maria Helena, Eva, Barbara, Hans und Raphael. Tourenführer + Fotos: Arno S.