JD Classifieds Template

Wanderberichte

Zweiter Advent-Einkaufsamstag, ein Hochnebeltag. Unergründlich, warum so viele auslüften wollen, ohne Teilnahmestopp wären es noch mehr gewesen. Vom Bahnhof Traismauer wandern wir los, hinauf zur Bergkapelle. Auf der Höhe Vier Eichen liegt noch etwas Schnee. Auf bequemem Forstweg erreichen wir das Pfarrbründl, durchqueren den Graben und nützen kurz den Rastplatz. Übers Greut nähern wir uns Thallern, das Schloss Sitzenberg immer im Blick. Im Gasthof Schmid in Sitzenberg halten wir Mittagspause. Gut aufgewärmt umrunden wir den Schlossberg, Hohlwege führen uns durch Weingärten. Immer näher kommen wir dem Korkenzieher auf dem Fuchsberg. Die Aussichtswarte mit Rastplatz wird gewürdigt. Bergab wandern wir auf Ahrenberg zu, ein kurzes Stück durch die Kellergasse, und über die Felder zur Bahnstation Gemeinlebarn. Leichtes Nieseln macht uns kalt, die Hälfte der Gruppe bewegt sich noch bis zum Bahnhof Sitzenberg-Reidling, wo wir in einem geheizten Warteraum auf den Zug nach Tullnerfeld warten können. Ein schöner Sonnenuntergang beschließt unseren Wandertag. 4½ Std, 15 km, 300 Hm, 18 Teilnehmer.
Tourenführer + Fotos: Theo M.

Unsere kleine Gruppe (5 F + 3 M) wanderte bei ziemlich windigem Wetter den Jakobsweg von Mistelbach/Z. nach Asparn a.d. Zaya entlang der Zaya und der Draisinenbahn. Die Zaya ist ein kleines Gerinne mit vielen Schilfinseln in einem ziemlich tiefen Graben. Der Sinn des tiefen Grabens erschloss sich uns am Hauptplatz in Asparn: 1888 stand das Hochwasser ca. 2 m hoch! Einkehr war im GH Schulz: sehr gutes Essen und freundliche Bedienung zu moderaten Preisen. Weiter ging es auf ziemlich verwachsenen Wegen durch einen schönen Hochwald, der von der um 15 Uhr schon tief stehenden Sonne  vergoldet wurde. Aber damit wir nicht übermütig wurden kam Regen, der erst kurz vor unserem Ziel, dem Heurigen bei der FF Frättingsdorf, endete. Wir wurden sehr herzlich begrüßt und gut bewirtet. 4,5 Stunden, 16 km, +160/-120 Hm.
Tourenführer: Heinz St.; Foto: Maria S.

        
  

Sollen wir, sollen wir nicht – die Wettervorhersage macht die Entscheidung schwer. Doch wer wagt, gewinnt und so folgen 8 Wandersleute dem Ruf der Natur und trotzen dem Wetter, das sich zwar nebelig, aber regenfrei zeigte. Gleich vom Bahnhof Melk gehen wir los, weil wir nicht auf den Bus warten wollen, durch die Stadt ostwärts. Wir überschreiten die Pielach und gewinnen über Pielachberg den Höhenweg, dem wir bis Mauer bei Melk folgen. Unser heutiges kulturelles Ziel ist die gotische Kirche mit dem berühmten Schnitzaltar, den uns Edith erklärt. Zum Zwölfeläuten brechen wir auf zu unserem kulinarischen Ziel, dem Hirschenwirt in Nölling, wo wir vorzüglich „verhedscherlt“(?) werden. Nach der Mittagsrast besuchen wir kurz die Kirche von Gerolding und wandern dann über Berging hinunter nach Schönbühel. Nebelfrei der Blick ins Donautal, blutrot der Sonnenuntergang und der Wachaubus bringt uns zurück nach Melk. Es hat sich wie einmal ausgezahlt mit Theo unterwegs zu sein. 5 Std, 18 km, 480 Hm. 8 TN.
Tourenführer + Foto: Theo M.

 

Ein Zugausfall fordert unsere Flexibilität, mit einer Stunde Verspätung kommen wir in unser Wandergebiet. Um 11 Uhr steigen wir nun in Piesting-Harzwerk aus, weil die geplante Tour von Wopfing nach Berndorf sich zeitmäßig nicht mehr lohnt. Wir nehmen den Weg 231 Richtung Hernstein. Gleich zu Beginn eine Überraschung: die Schiwiese von Piesting. Auf der Hochfläche angekommen - der Nebel hat sich gelichtet - wenden wir uns Aigen zu und kehren beim "Penninger" ein. Am Nachmittag wandern wir auf dem Brunnleitenweg hinunter nach Kleinfeld und weiter hinauf zum Guglzipf. Ohne Rast steigen wir nach Berndorf ab und erreichen noch den Zug um ½4 Uhr nach Leobersdorf. Gesamt 3½ Std, 12 km, 310 Hm, 11 Teilnehmer. 
Tourenführer + Fotos: Theo M.

Von Kapelln nach Totzenbach. Kapelln im Perschlingtal – unser Weg beginnt beim Hl. Petrus, dem wir sicher den sonnigen Wandertag verdanken dürfen. Rasch erreichen wir Rassing und streben der Aussichtswarte zu. Den Trinkbrunnen finden wir vertrocknet vor, dafür genießen wir die Aussicht nach Süden bis hin zum Ötscher. Wir durchqueren Pönning und Wiesen und wandern auf den Haspelwald zu. Zum Sirenenklang rasten wir, bevor wir uns nach Totzenbach aufmachen. Bergab geht es in den Ort, Kirche und Wasserschloss erregen unser Interesse, mehr jedoch das Gasthaus Gnasmüller, wo wir einkehren und eine gute Bewirtung erfahren. In der Nachmittagssonne schlendern wir vorbei am Clementinum-Altersheim geradewegs zum Bahnhof Kirchstetten - eine kurze, aber erbauliche Wanderung. 3 Std, 12 km, 180 Hm mit 14 Teilnehmern.
Tourenführer + Fotos: Theo M.