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Wanderberichte

Mit dem Bus von Mödling aus, eine Grottenfahrt über die Seegrotte und zahlreichen Baustellen, mit zwei Schulklassen, große und kleine auf Wandertag, prallvoll bis Ende Hinterbrühl, endlich in Grub, bläst uns kühler Wind entgegen, bedeckter Himmel, ungewohnt nach den heißen Tagen, Toni klagt Kälte ein, schnelleres Tempo schafft da Abhilfe. Auf bequemen Forstwegen wandern wir über Mitterspitz in Richtung Habelsberg, es überrascht der Weg zum Rossgipfel mit gepflegtem Äußeren, hergerichtet und ausgemäht! Mittagsrast beim „Zwergerlkreuz“, nach Weidenbach hinunter wieder einmal ein Stück quer durch den Wald, punktgenau auf die Markierung hin nach Klausen-Leopoldsdorf, das wir auf dem Weg vom Mitterriegel herunter erreichten. Wir waren wieder flott unterwegs: Gehzeit 4 Stunden, 15km, 450Hm.
Tourenführer u. Fotos: Theo M. 

4 Tage MÜHLVIERTEL

1. Tag: SA 19. Juni 2021
St. Martin i. Mühlkreis – Reith – Fürstenberger - Kerzenstein – Pesenbachtal – Bad Mühllacken. 10,8 Km, 4½ Std. +165/-425 Hm. 

Hatten ein Auto in Bad Mühllacken abgestellt und starteten nach ausreichender Mittagsrast von St. Martin um 12:30h gleich mit einem Verhauer und ordentlichem Transpirationsschub, bei hochsommerlichen Temperaturen. Fanden erst nach einer Stunde die richtigen Marken zur Pesenbach-Klamm. Rasteten mehrmals und über den Kerzenstein erfolgte der etwas steilere Abstieg in die Klamm, der wir talauswärts bis Bad Mühllacken folgten. Fuhren ins Quartier nach Altenfelden, wo wir im GH Zeller für 3 Nächte gebucht hatten.
2. Tag: SO 20. Juni 2021
Haslach a.d. Mühl – Steinerne-Mühl – Kastenmühle – Preßleiten - Helfenberg – (EK) - Maria- Rast. 13,7 km, 5½ Std. + 360/-290 Hm.

Wählten eine Tour entlang der Steinernen Mühl aus und starteten in Haslach. Schauten in die Kirche und im Talgrund erwartete uns ein schön angelegter Waldweg, dem wir folgten. Trafen auf Wanderer mit denen wir plauderten und rasteten mehrmals. Das letzte Drittel des Weges wurde durch einige Auf- u. Abstiege beschwerlich, sehr sonnig und viel auf Asphalt. Erst um 14h erreichten wir in Helfenberg das GH Haudum zur Einkehr. Den Aufstieg zur Waldkreuzkapelle “Maria Rast” kürzten wir mit dem Auto ab. Es folgte die Rückfahrt nach Haslach wo wir am Parkplatz mit Hr. Sigi Sch. ins Gespräch kamen. Er und seine Gattin Regina luden uns auf Getränk und Brötchen ein. Etwas schwierig von dort wieder fort zu kommen, ohne beleidigend zu wirken – er hatte uns soooo-vieeeel zu erzählen.
3. Tag: MO 21. Juni 2021
St. Peter a. Wimberg*) – Bachmüllerbach – Gr. Mühl – Pürnstein - (EK*) – Auf den Hansberg. 10,0 km, 3½ Std. + 185/-350 Hm. 
Parkplatz in Pürnstein? Fehlanzeige. Umstellen vom Auto nach St. Peter, laut Navi völliger Schwachsinn. Um 9h schafften wir es los zu- maschieren und es ging talwärts zum Bachmüllerbach. Trafen  einen Messi, der sein Gehöft mit unheimlich viel Krempel voll geramscht hat. Wieder ist es ein recht heißer Tag geworden. Jedoch meist durch Wald kamen wir zur Großen Mühl und folgten dem Fluss bis Pürnstein. Besuchten auf Rat von unserer Wirtin noch die Kapelle Maria Pötsch – da sie dort heiratete – bevor es nach St. Peter zum Hauerwirt ging. War gar nicht so einfach, an einem Montag  einen Wirt zu finden, der offen hatte. Am späteren Nachmittag fuhren wir über St. Johann rauf auf den 850 Meter hohen Hansberg. Fernsicht von der höchsten Erhebung der Region und Schigebiet, war nicht so toll. Um 18h wurde Fußballspiel Ukraine –Österreich 0:1, während des Abendessens, geschaut. 
4. Tag: DI 22. Juni 2021
Neufelden – folgten der Großen Mühl – E-Kraftwerk Partenstein – bis zur Mündung in die Donau bei Untermühl (EK) – Kettenburg. 11,2 km 3½ Std. + 185/- 365 Hm.

Auch für den letzten Tag keinen “Granitweg” gewählt. Lt. Karten und Pläne viel zu viel auf Straßen angelegt – werden den auch nicht für eine Herbstwanderung wählen. Einigten uns den Unterlauf der Gr. Mühl zu bewandern und gut war’s. Obwohl in der Nacht ein heftiges Gewitter niederging war es am Morgen wieder sehr schwühl und heiß. Am rechten Ufer entlang ging es bis Untermühl. Im GH Ernst machten wir Mittagseinkehr und stiegen danach noch rauf zur Kettenburg. Hatten von dort schönen Überblick über die aufgestaute Donau oberhalb vom KW-Aschach. Gegen 18 Uhr waren wir wieder zu Hause.
Techn. Daten: 45,7 Km, 17 Std.; +895/-1430 Hm.                                    https://youtu.be/iFEEOLgDQDI
5 Teilnehmer: Dieter, Domi, Herbert, Roman u. Seppi.  17:10 Min. Video https://youtu.be/iFEEOLgDQDI

Ein heißer Tag erwartet uns heute, aber wir lassen uns nicht abhalten. Relativ schnell erreichen wir mit Bahn und Bus Loretto. Auf ein „Ave Maria“ kehren wir zu Beginn unserer Wanderung in der Wallfahrtskirche ein. Rote Kirschen verlocken zum Kosten, bis wir zur Waldrandsiedlung kommen, setzt uns die Sonne schon ordentlich zu. Die Kühle des Waldes genießen wir dann umso mehr auf dem Weg hinauf zur Buchkogelwarte. Leider gibt es dort keinen Rastplatz.  Gemütlich verläuft  der weitere Weg auf der Höhe des Leithagebirges, beim Schönen Jäger finden wir dann einen einladenden Platz zur Rast, die Sonnenbergwarte, der höchste Punkt unserer Wanderung, ist dann bald erreicht. Der Abstieg wird dem Bergnamen gerecht, die Nachmittagssonne brennt gnadenlos herab, der Weg ist leider schattenlos. In Hornstein kehren wir noch im Gasthof  Jaitz ein. Mit dem „schnellen“ Bus 120 fahren wir über die Autobahn zurück nach Wien HBf. 
Wir waren flott unterwegs: Gehzeit  4 Stunden, 16 km, 300 Hm. Tourenführer + Fotos: Theo M.


 
 

   

Parkten die PKWs in Stollberg. Strahlend blauer Himmel und sommerliche Temperatur als wir um 9 Uhr losmarschierten. Genossen den sehr guten Fernblick ins Alpenvorland, u. a. den Ötscher. Nach etwa 4 km auf Asphalt zeigte die Markierung in nördliche Richtung. Waldstücke und herrlich blühende Wiesenflächen wechselten sich ab. Im leichten Bergauf und -ab erreichen wir zur Mittagseinkehr die Johann-Enzinger-Hütte am Hegerberg. Verweilten fast 2 Std. im sonnigen und sehr gut besuchten Gastgarten um danach die gleiche Route zurückzugehen. Zum Abschluss der Tour waren alle noch für eine Schlusseinkehr beim Kreuzwirt um den wunderschönen Tag ausklingen zu lassen. Gehzeit ca. 4½ Std. für die 15,2 km und +/- 370 Hm. Wegen Corona waren noch immer nur  bis max. 10 Teilnehmer erlaubt.
Tourenführer: Herbert H. / Fotos Isolde R. / 
4:30 Min. Video https://youtu.be/qa82g0L5oOo

 





Theo lädt zum Wandern nach gut einem Jahr Pause. Nicht nur wegen Corona, er möchte wissen, ob er seinem Knöchel die Belastung einer 4 Stunden-Tour zumuten kann. Mit dem Bus 451 ab Hütteldorf erreichen acht Wanderfreunde mit Theo ELSBACH an der B1. Bei sonnigem Wetter und leichter Brise durchqueren wir den Ort, stetig ansteigend durch Wald und entlang von saftigen Wiesen erreichen wir Kracking. Dann geht es wegsuchend durch den Wald von Au am Kraking zur Bonnahöhe, Zeit für die Mittagsrast. Weiter auf dem Höhenrücken Richtung Frauenberg bis zum Wegkreuz folgen wir dann dem wenig einladenden Weg hinunter nach Rappoltenkirchen. Auf heißem Asphalt kommen wir vorbei an Kirche und Schloss, dann geht es wieder bergauf in der Nachmittagssonne zu den 14 Nothelfern. Den Weg hinunter nach Sieghartskirchen beschließen wir mit einer verdienten Einkehr in der kleinen Post. Nach ca. 15 km und 380 Hm bestätigen unsere Schuhe, dass wir nach feuchten Tagen im Flysch-Wienerwald unterwegs waren. Tourenführer Theo M. Video: 3:26 Min.  https://youtu.be/QLh2ZRrZy_0